Jesus:
Realität… keine Reliquie
Tatsache… kein Kunsterzeugnis
Oberhaupt… kein Aushängeschild
Seine Einladung
Bereite dich vor, Braut!
Die Einladung Gottes an die ganze Welt ist, um ein Haus für den Vater, Sohn und Heiligen Geist zu sein—eine Braut zu sein, die sich vorbereitet hat auf das Zurückkommen ihres herrlichen Bräutigams, Jesus (Joh. 13-15, Eph. 2-5, Off.19:7). Wenn ihr an ein Bild in der Schrift denkt, in dem das Leben für und mit Christus zum Höhepunkt kommt– woraus besteht das? Es ist ein Hofmachen, ein Werben –und ein Hochzeitsmahl! Gott bittet uns, „Ich habe ein bestimmtes Selbstvertrauen. Wenn du mit Mir bist und dir genau anschaust, wer ich wirklich bin, wird es keine anderen Freier geben, mit denen Ich verglichen werden kann. Nichts im ganzen Universum kann dein Herz so gewinnen wie Ich – weil Ich dich für mich gemacht habe. Anderes hat dich abgelenkt, aber wenn du dir die Zeit nimmst und neben mir her gehst, dann wirst du sehen, wie ich Mir das Leben vorgestellt habe, wie es sein soll. Und wir werden Hochzeit feiern!“
„Bereite dich also vor, Braut.“
Vom Anfang der Zeit hat diese Einladung Leute dazu gebracht, Ihn zu suchen. Diese Einladung gilt uns auch. Alles geht hierum. Dies ist nicht irgendeine äußerliche Sache, die was mit einer Lehre zu tun hat. Es ist ein Herauslocken und ein Werben um das was in uns ist. Es geht darum, dass wir alles was Er ist sehen und sagen, „Ich kann ohne Ihn und dem was Ihm wichtig und wertvoll ist nicht leben! Ich würde nie davon träumen außerhalb von Seinem Willen für mein Leben zu leben, auch nicht außerhalb Seines Zweckes und Ziels. Ich möchte dem Lamm folgen, wo immer Es auch hingeht. Egal was Er für mein Leben will, Er soll es haben! Er ist das Brot des Lebens, in dem meine ganze Nahrung und Erfüllung zu finden sind. Er ist das Ebenbild der Leitung und Freundlichkeit und Vergebung und Barmherzigkeit ohne dem ich nicht leben kann – und ohne dem ich nie leben will! Ich möchte Ihn stark sehen. Ich möchte Ihn streng sehen. Ich möchte Ihn freundlich sehen. Ich möchte Ihn liebevoll und barmherzig sehen. Ich möchte sehen, wie Er über alle Worte hinaus weise ist. UND, ICH MÖCHTE MIT IHM SEIN! Ich möchte jedes Wort hören, dass Er zu sagen hat. Ich möchte nie mehr als nur einen Schritt von Ihm sein, mein Leben lang. Ich kann Ihm mein Rücken nicht zuwenden. Die Versuchung besteht, aber der Verlust ist zu groß.
Jesus hat all diese Eigenschaften. Er ist in 1000 verschiedenen Arten scharfsichtig und über alle Worte weise. Er ist unser Meister. Dies ist Jesus. Dies ist kein Märchen. Dies ist keine Geschichte von irgendeinem Gott, da draußen irgendwo, der die Erde geschaffen hat und auf einem großen weißen Thron sitzt. Es geht hier um die Person Jesu und Seinem Vater, die über uns regieren. Wenn wir nur hinschauen würden, wenn wir uns die Zeit nehmen würden Ihn zu begegnen, gäbe es überhaupt keinen Weg Ihm länger zu widerstehen. Das Problem lag darin, dass wir unwillig waren, uns in Seine sehr fähigen und liebevollen Händen zu überlassen. Seiner Treue ist kaum zu glauben! Wir kommen aber nicht immer nah genug ran, sie zu sehen, weil wir etwas zu sehr beschäftigt sind, zu selbstsüchtig sind, zu nahlässig – und wir nehmen uns einfach nicht die Zeit, von Seinem Glanz verblüfft und uns von Ihm umwerben zu lassen.
Vater weiß, dass wenn wir uns die Zeit nehmen, mit Ihm und Seinem Sohn zu sein, dass Er uns Seine Persönlichkeit in solcher Weise demonstrieren wird, dass er total unwiderstehlich sein wird. Die Eigenschaften Seiner Persönlichkeit sind umwerfend. Etwas an der Realität, dass wir mit Ihm sind, wird Dich aus allen anderen Dingen, die dich belasten und nach unten ziehen, herausschleudern. Auf einmal wirst du durch etwas außerhalb deiner normalen Sphäre und dem normalem Gang deiner Erfahrungen verblüfft. Das ist JESUS! Und, Er lädt uns ein, mit Ihm zu gehen. Er wird dich mit Seinen liebevollen, barmherzigen und ewig vergebenden Eigenschaften verblüffen.
Du wirst sein Lächeln und das Glühen in Seinen Augen sehen. Du wirst den Wind durch Seine Haare wehen sehen. Du wirst Dinge sehen und hören, die dich in eine andere Sphäre bringen werden, und wo es keine Zeit mehr gibt (Off. 1:12-18). Du wirst Seine Leitung und seine Stärke sehen. Du wirst sehen wie sehr Er gegen Sünde entschieden ist. Du wirst Seine klare Einstellung und Seine deutliche Vision von dem, was das Leben sein sollte, sehen. Und die wirst die tiefe Seines Lachens hören und die Wärme Seiner ermutigender Umarmung fühlen.
Komm und folge Ihm. Er wird dir Leitung zeigen. Er wird dir Stärke zeigen. Er wird dir Seinen unerschütterlichen Charakter und Lebenseigenschaften zeigen, die dich verblüffen werden, die dich davon überzeugen werden, dass du mit Ihm sein willst, weil der Ort wo Er sich befindet sehr sicher ist. Er wird dir eine Freundlichkeit und Empfindsamkeit zeigen, die tief in dein Herz und Leben schauen. Wenn du zu Ihm kommst und dein elendiges Leben voll von dir selbst vor Ihn legst, dann wird Er dich waschen und rein machen und Dir Seinen Geist eingeben. Dann wird er alle Diamanten und Rubine und Juwelen die vorhanden sind, herausziehen. Er wird sie herausziehen. Er wird eine Königin aus dir machen; Er wird einen König aus dir machen.
Er möchte ein Heer von Nachfolgern aufbauen. Aber dies ist keine theoretische, logische oder dogmatische Sache – „Folge Mir, oder du gehst zur Hölle.“ Na ja, das stimmt zwar, aber das hat nichts damit zu tun mit dem, was Jesus seinen zwölf Jüngern gezeigt hatte. Denkt Ihr, dass sie Jesus überall in der Landschaft folgten, weil Er ihnen Finger wackelnd sagte, dass wenn sie Ihm nicht folgen würden, dass sie zur Hölle gehen würden? Entsinnt Ihr euch an solche Schriftstellen? Hat Er das getan, als Er die ganze Nacht mit dem Vater im Gebet verbracht hatte? Hat er gesagt, „Vater, zeig mir was ich sagen soll, “ und dann stand Er auf und sagte, „Ihr zwölf, kommt mit mir oder ihr geht zur Hölle“? Nein. Sie wollten mit Ihm sein, weil sie etwas an Ihm sahen, worüber sie staunten. Sie sahen Seine Weisheit, Freundlichkeit und Geduld
Sie sahen Seine starke Führung und Seine unerschütterliche Eigenart. Sie sahen jemand, der die harten Schläge des Lebens vertragen konnte, der trotz dessen stehen konnte, der sie mit einem kleinen Lächeln widerstehen konnte, mit Mut in Seinen Augen. Und sie wollten, wir Er sein – sie wollten mit Ihm sein! Sie gingen nirgends hin, weil sie nirgendwo anders sein wollten, außer an Seiner Seite (Matth. 4:19-22, Joh. 6:68, Apostg. 3:19-20).
Er brauchte Ihnen nicht drohen, und Er droht uns auch nicht. Er lädt uns ein zu sehen wer Er ist, Seine erstaunlichen Eigenschaften und Persönlichkeit…damit wir mit Ihm sein wollen, in diesem Leben und dem nächsten. Ich möchte wie Er sein wenn ich erwachsen bin. Ich möchte es wirklich.
In Kürze wird Jesus für Seine vorbereitete Braut zurückkommen. Und, der Wille des Vaters ist nicht die Braut zu besuchen, sondern eine Braut zu sein…kein Haus zu besuchen, sondern ein Haus zu sein. Wenn wir ins Alte Testament zurückschauen, sieht man, dass Sein Wunsch schon immer ein Haus gewesen ist, nicht nur gerettet Leute, als ein Eigentum. Sein Verlangen ist eine Wohnung, ein Ort, an dem Er auf diesem Planeten, den Er geschaffen hat, leben könnte. Jesus sagt uns in Lukas 17, dass Sein Königreich weder hier noch dort ist, sondern in Menschen, die den Ort ihrer Herzen vergrößert haben, indem sie die Dinge dieser Welt, fleischliche Begierde, Verlangen und Ambitionen herausschieben. Wir müssen solche sein, die Platz für Jesus in ihren Herzen gemacht haben, wie Jesus es in Johannes 8 gelehrt hat. Das ist die Natur der Ekklesia, Sein lebendiger Leib und Seine Kirche.
Jesus kam nicht nur, um uns unsere Sünden zu vergeben, so wunderbar es auch ist; auch nicht, dass wir nur über Seine Lehren nachdenken. Jesus kam, damit wir dasselbe Leben mit dem Vater, dass Er erfahren hatte, auch erfahren – nicht nur hier zu leben, zu sterben und dann in den Himmel zu gehen. Wie die Bibel es sagt, Er kam hierher, damit wir in „der Kraft eines unzerstörbaren Lebens“ leben könnten, dieselbe Gemeinschaft und Liebe, dasselbe Leben mit dem Vater und Seinen Brüdern erfahren könnten, wie Jesus.
„Gerettet“ zu werden ist bei WEITEM nicht das Ende der Geschichte. Wie mit der Geburt Jesu, ist unsere Geburt auch nur der Anfang einer kraftvollen Geschichte, die Vater in uns erzählen möchte. (Kol. 1:26-29, Gal. 4:19-, Joh. 7:38). Sein Verlangen ist, dass Christus in uns geformt sei, und dass wir (Sein Volk, Seine Braut, Sein Haus, Seine Ekklesia), auf diesem Planet, in der heutigen Zeit, der Ausdruck der vollen Herrlichkeit Jesu von Nazareth sein würden. Gottes Verlangen ist nicht, dass Einzelne Jesus widerspiegeln, sondern dass wir ZUSAMMEN, gemeinsam, die genaue Widergabe Jesu sein sollten.
Und, das Sichtbarwerden dieses „unendlichen Reichtums“ hat alles damit zu tun, wie wir täglich unser Leben zusammen leben. Viel von dem was Religion und das Christentum uns über viele Jahre gelehrt hat, sind wunderbare Lehren über Jesus und Seine Gemeinde. Es ist Zeit, von den Lehren über die Gemeinde weiterzugehen um die Gemeinde zu sein (Eph. 3:10, Matth. 16:18).
Wir können nur Seine Gemeinde SEIN und Sein Leben leben, indem wir einander täglich lieben und unsere Leben teilen. Wir helfen einander, Jesus besser zu kennen, dadurch dass wir einander helfen Sünde wegzutun, einander mehr zu lieben und uns um Andere mehr zu kümmern als um uns selbst. Dieses sind die Lehren Jesu. So hat Er Sein Leben auf dieser Erde geführt, und jetzt hat Er uns aufgerufen, genau so zu leben. So wird die Braut vorbereitet für das Kommen ihres Bräutigams, Jesus. Wir werden immer schöner, dadurch dass wir einander wirklich mehr lieben. Beim Beiseitelegen unserer Selbstsucht und unseres Stolzes, die uns von einander trennen, und dadurch, dass wir unsere Herzen öffnen und uns einander sagen was wir empfinden, gießen der Geist Gottes, die Gnade Gottes und die Liebe Gottes auf uns aus… und wir werden eine entzückende Braut die BEREIT ist für die Rückkehr ihres Bräutigams, Jesus.
Dieses ist eine Kirche – täglich so zu leben; nicht des Haus Gottes zu besuchen, sondern der Ort zu sein wo Gott lebt. Dann werden unser Zuhause, unsere Arbeitsplätze und unsere Kirche alles zu Einem. Es gibt keine Schranken mehr zwischen deinem und meinem Herz und zwischen deinem Heim und meinem. Ich lege meinen Egoismus und meinen Stolz beiseite, ich lege Faulheit und Unglaube weg, und ich liebe andere wie Jesus mich geliebt hat. Wenn jeder das tut, vom Kleinsten biss zum Größten, dann gießt Jesus Sein heilendes Öl aus und wir sind eine Kirche und eine schöne Braut. Jesus kam nicht, um uns kluger zu machen. Er kam, um uns in Fülle Leben zu geben – um täglich Sein Leben in einander zu erfahren, keine ausgeliehenen Worte zu sagen und religiöse Worte zu singen und beten. LEBEN!
Jesus:
Erbauer und Designer
Mit Gutem Material Bauen
Was ist eine Gemeinde und ein Christ?
Die Bibel lehrt, dass Gott nicht in Häusern, die mit Menschen Händen gebaut wurden wohnt. Epheser 2 und viele andere Schriftstellen sagen aus, dass wir der Wohnort oder die Behausung Gottes sind, durch den Geist – die Gemeinde. Wenn man an einer Strasse entlanggeht oder—fahrt, kann man meistens ein Gebäude für religiöse Zwecke erkennen, weil es wie eins aussieht. Aber da eine wirkliche Gemeinde aus Menschen besteht, und kein Gebäude ist, wie sieht sie dann wirklich aus? Wie würde man eine falsche von einer wahren Kirche unterscheiden?
In der „Kirche“ des Alten Testamentes wurde man Mitglied, mittels dessen was die Eltern waren (Juden). Wenn man im Grunde das Richtige glaubte und die Eltern Teil der Kirche waren, wenn man regelmäßig ‚zur Kirche ging’ und seinen Zehnten gab, dann war man Mitglied der Gemeinde. In der Neu Testamentlichen Kirche Jesu gilt dies nicht – Du musst Gott dein Herz geben. Die Wahrsagung über das Neue Testament lauten, dass die Gemeinde die Gott baut (Jer.31, Heb.8, Heb.10) die wahre Gemeinde ist, und vom Kleinsten bis zum Größten werden sie ALLE den Lebendigen Gott kennen. Die Gemeinde kann NUR so verstanden werden. Alles andere kann zwar gut gemeint und gut tuend und religiös sein (mit einigen Geretteten dabei), aber es ist NICHT die Gemeinde Jesu Christi, ein örtlicher Leuchter, wenn es nur geht um Leute, die etwas Vorhergeplantes „besuchen“, ohne täglichem, sich ineinander verschlingendem Zusammen-Leben (1 Kor.12).
Eine wahre Gemeinde, von Lebendigen Steinen gebaut, die von Jesus angeschaut und geliebt ist, muss von gutem Material gemacht sein. Irgendein Gebäude aus defektem Material, das weiß man, wird zusammenbrechen. Wenn die Balken die das Dach tragen morsch sind, dann weiß man, dass das Dach einstürzen wird. Bausteine, die weich, nicht gut hergestellt oder von verkehrtem Material fabriziert sind, können das Gewicht nicht tragen und sie werden einstürzen. In gleicher Weise, wenn wir versuchen Gottes Haus mit defektem Material zu bauen, wird es auch einstürzen. Wenn jemand Gott nicht wirklich kennt, können sie nicht Mitglied der Gemeinde Jesu sein. Wenn das Haus das Gott aus Männern und Frauen macht, stehen bleiben soll, dann soll es keine schlechte Steine haben (1. Kor. 3-5).
Muss die Kirche dann, oder die Einzelnen, perfekt sein? Natürlich ist dieses unmöglich (1. Joh. 1). Gemäß dem Wort Gottes ist das Folgende aber DOCH notwendig: Hundert Prozent der Mitglieder… „lieben das Licht“ und „lieben die Wahrheit“ und haben Gott Selbst in einer Weise erfahren, „die Fleisch und Blut nicht offenbart hat“. JA, dies wird verlangt (Matth.16:16-18, Joh.3:19-21, 1.Joh.1-3, Esek.11:19, Esek.36:26, Jer.31:34). Darauf würde Jesus SEINE Kirche bauen, wenn es SEINE Kirche sein sollte. Irgendetwas anderes wäre als ob man ein Gebäude mit weichen Backsteinen oder morschem Holz baut. Das Haus das Jesus baut ist das beste Haus der Welt, und Jesus wird nur wahres und gutes Material benutzen um Sein Haus zu bauen.
Noch mal, dies bedeutet NICHT, dass jeder Einzelne perfekt ist. Es bedeutet aber doch, dass jede Person Jesus lieben und Ihm gehorsam sein will und die nicht verachten, die ihnen helfen wollen Jesus zu lieben und Ihm gehorsam zu sein; sie wollen geholfen werden. Gutes Material für Gottes Haus ist wenn eine Person „das Licht liebt“, laut Jesus selbst. Schlechtes Baumaterial, wie morsches Holz, ist jemand der keine Hilfe will. Die Person sagt, „Richte mich nicht. Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten.“ Sie sagen in verteidigender Weise, „ Entferne den Balken aus deinem eigenen Auge.“ Dies ist schlechtes Material, von dem Jesus gesagt hat, dass es in Seinem Haus nicht akzeptabel ist. So wird Jesus sein Haus nicht bauen. Das ist morsches Holz und es wird ganz aus dem Volk Gottes ausgestoßen werden (Apostg. 3:23, Matth. 18, 1. Kor. 5). In einer wahren Kirche, ist eine Person die sich so benimmt nicht willkommen. Es macht nicht wie viel Geld sie haben oder wie gut sie ihre Bibel kennen. Sie können sogar ein „Leiter“ sein, wenn sie aber nicht weichherzig auf die Lehren Jesu reagieren, dann können sie nicht Teil der wahren Gemeinde Jesu, die im Geist gemacht ist, sein. Wenn sie Liebe und Flehen, Weisheit, Hilfe und Geduld widerstehen, dann fordern wir die Lehren Jesu heraus, dadurch dass wir sie ignorieren, wenn wir es diesen Leuten erlauben, weiterhin unter Gottes Volk zu bleiben.
Wenn jemand gerettet ist, WIRD er den Heiligen Geist haben (Röm. 8:9, Gal.3, Eph.1). Und der BEWEIS dafür, dass sie den Heiligen Geist in sich haben (egal wie oft sie dir ein super „Zeugnis“ erzählen und „Herr, Herr!“ sagen—Matthäus 7), ist dass sie es lieben gehorsam zu sein. Sie sind eine neue Kreatur, und lieben jetzt das Licht und lieben die Wahrheit (Tess. 2:10), und „wie Neugeborene“ sehnen sie sich danach das Wort Gottes in ihrem Leben anzuwenden (1. Petrus 2). Wenn jemand den Heiligen Geist hat, werden sie das Licht und die Wahrheit lieben… und dann wird sich ihr Verhalten ändern. Sie werden es bereuen, wie sie ihren Mann oder ihre Frau behandelt haben, und sie werden sich verändern. Sie werden es bereuen, wie sie ihre Kollegen behandelt haben, oder ihre Kinder, oder die Nachbarn, und sie verändern sich. Sie bereuen ihre vergangene Sünden und schlechte Angewohnheiten und werden reifer.
Die Gabe des Geistes ist die Anzahlung die uns unser Erbe garantiert. „So vollzieht sich das Urteil“, sagt Jesus in Johannes 3. Dies trennt die Unschuldigen von den Schuldigen. Nicht, dass alle vollkommen sind, aber die dessen Sünden vergeben sind „lieben ALLE das Licht“. Sie haben die Gabe des Geistes, die sie vorher nicht hatten. Von ganz tief innen her sind ihre steinerne Herzen jetzt weiche fleischerne Herzen. Von tief innen heraus, verursacht Gott es jetzt, dass sie Seine Gebote und Befehle halten. Von tief innen, sind die Worte Jesu über ihr Verhalten ihnen jetzt wichtig. Die Schafe hören die Stimme des Hirten, weil sie den Geist Jesu haben. Die Schafe sagen, „Ich möchte Jesus nachfolgen! Führe mich diesen Weg entlang.“ Die Ziegen sagen, „Lass mich in Ruh! Ich kann Wunder wirken! Ich kann mein Geld den Armen geben! Ich weiß ’ne ganze Reihe. Ich bin besser als du, und was du sagst, ist mir egal.“
Ein Christ, ein Teilnehmer am Neuen Bund, liebt die Wahrheit (2. Thess. 2:10) und liebt das Licht (Joh. 3:19-21), und hat jetzt „Anteil am GÖTTLICHEN Wesen“ (2.Petrus 1:4; Röm. 6:1-14). Das ist der Beweis dafür, dass der Geist in ihnen oder in uns lebt. Wir brauchen es niemandem abnehmen, wenn sie sagen, „Herr! Herr!“ NUR eine Person die ihr „Ich“ und ihr Leben Jesus überlassen hat, somit vom Himmel Berührt worden und vom Schöpfer der Milchstrassen innegewohnt worden ist, ist wirklich gerettet und ein Mitglied Seiner lokalen Gemeinde (Röm. 8:9-11; Luk. 9:57-62; Joh. 1:12-13; 3:16-21; 1.Joh. 3:8-10; 5:18-20).
Ein wahrer Leuchter, eine authentische Gemeinde, ist BEGRENZT AUF die (d.h. 100% der „Mitglieder“!), die eine Offenbarung des Sohnes gehabt haben, die „Fleisch und Blut ihnen nicht offenbart hat, sondern der Vater im Himmel hat es ihnen selbst offenbart.“ Es handelt sich hier nicht um wie nah man wohnt, Wissen, Engagement oder Erziehung. Es geht um eine persönliche Begegnung mit Vater Gott, in der Person Seines Sohnes, wo Sterben eine göttlich Art des Lebens, Zoe Leben, aus nichts produziert (Joh.3:5-8; Joh.12:24; Röm. 6:1-14; Gal.6:14-17). Natürlich gibt es solche, die „besondere Bescheidenheit“ nötig haben und andere, die sich in ihrem „noch ein Jahr“ entscheiden Joh. 13:8-9; Joh.15; 1.Joh.2:19; Judas 11-25).
Entweder haben wir ÜBERNATÜRLICHES Leben mit Ihm und miteinander, oder es handelt sich NICHT um Biblisches Christentum und ist es KEINE legitime Gemeinde. Bestimmt „besuchen“ einige Gerettete Menschen Organisationen, die nicht wirklich Gemeinden sind, obwohl sie sich so nennen. Das ist wieder ein anderes Thema. Wir behaupten nur, dass wir Seinen Thron nicht berühren werden (wir werden nur unsere “psuche“ warmen, flauschigen Gefühle berühren) wenn wir nicht zusammen in täglichem Zusammen-ZOE-Leben leben – von Augenblick zu Augenblick zum Haupt und einander verbunden! Ein „Gottesdienst Ihm zur Ehre“, Tatsachen über Ihn lernen oder durch unsere Musik Gefühle vom Himmel herunter zurufen – historisch gesehen haben diese Dinge sehr wenige Leben ins Ebenbild des Sohnes verändert. Entweder haben wir täglich zusammen an der Substanz der Gottheit teil, oder es ist nicht Ewiges Leben, kein Leuchter und Gemeinde, wie Gott es wollte. „Ein wenig Sauerteig durchsäuert den GANZEN Teig.“
Wir sollen keine Kleinkinder, die das Richtige sagen, aber nicht wie Jesus sind, mehr sein. Und, die Kirche ist keine Sammlung gefälschter Christen, die das Richtige sagen, die aber nicht den Geist Jesu in sich leben haben, als lebendige Person. Jesus ist ein Baumeister. Er wird nicht mit weichen Steinen oder morschem Holz bauen. Er möchte ein glorreiches Haus bauen, damit Er es bewohnen kann – passend für den König der Er ist. Also muss das Baumaterial in Gottes Haus von der besten Qualität sein. Eine wahre Gemeinde die von Gott gemacht ist, nicht von Menschen Händen, besteht aus lebendigen Steinen – wahre Christen –im Gegenteil zu toten Steinen, Backsteinen oder Stroh. Jesu will nur mit gutem Material bauen. Wenn wir mit Ihm in Vertrag und Eid verheiratet sind, uns von allen anderen Sachen die wir lieben abgewendet haben, Zweimal geboren sind, weiche Herzen haben, Seine Lehren lieben, wirklich Dinge in unserem Leben ändern wollen die verändert werden müssen, und uns Seinem Angesicht zuwenden in schwierigen Augenblicken und im Unglück, Ihn und unsere Brüder und Schwester um Hilfe bitten, dann sind wir schöne, lebendige Steine für das Haus in dem Jesus wohnt. Wir können und werden eine glorreiche Braut für Jesus sein. Das ist die gute Nachricht des Königreich Gottes.
Nach Seinem Muster und Design Bauen
Tägliches Leben zusammen
Wo wir jetzt definiert haben was gutes Baumaterial für Gottes Haus ist…lasst uns Folgendes bedenken: Stellt euch vor, wir nehmen alle guten Steine, alles gute Holz und alles gute, geeignete Baumaterial die Jesus sich für Sein Haus aussucht und tun sie alle auf eine Haufen. Ratet mal was? Wir haben immer noch kein Haus. Gottes Haus benötigt sogar noch mehr als nur gutes Baumaterial (wahre Christen.) Nur weil man alles Material für ein Haus aufgestapelt hat, bedeutet das noch nicht, dass man ein Haus hat zum schlafen. Dieser Haufen wird euch nicht vom Sturm beschützen, egal wie gut das Material auch ist.
Damit es ein gutes Haus ist, damit Jesus drin wohnen kann, muss Gottes Haus nach Seinem Muster und Design gebaut werden. Sein Haus besteht aus Seinen Leuten, Seinen lebendigen Steinen, und Er hat eine Art, wie wir unser Leben zusammenbauen müssen. Die Schrift nennt Jesus den Meisterarchitekt. Wir sollten sehr viel Sorgfalt haben für Seinen Entwurf, Seinen Plan.
Gott hat viele wunderbare Menschen überall in der Welt. Was oft in den letzten 2000 Jahren passiert ist, ist dass diese Leute ihr Leben ändern wollten und Ihm gefallen wollten, aber sie frustriert wurden. Sie haben ihr wahres Potential um Ihm wirklich sehr gut dienen nicht erreichen können. Ihr ganzes Herz war davon erfüllt, aber sie versagten immer wieder. Der Grund warum sie immer wieder versagt haben, ist weil wir oft verkehrt gebaut haben. Wir haben nicht nach dem Design, dem Entwurf Gottes, den Er uns gegeben hat gebaut. Wenn jemand irgendetwas versucht, es aber in einer ganz verkehrten Art anpackt, werden sie selten Erfolg haben, egal wie aufrichtig sie auch sein mögen.
Jesu Haus wird nach Seinem Plan gebaut, nicht unserem. Und Sein Plan ist „hundert Väter, Mütter, Brüder und Schwester.“ Sein Entwurf ist, dass wir uns „gegenseitig unsere Sünden bekennen“ und geheilt werden. Sein Plan ist, dass wir „einer des anderen Lasten tragen und somit das Gesetz Christi verfüllen.“ Sein Design ist, dass wir „eins sein sollten, wie Er und der Vater eins sind.“ Gottes Verlangen ist nicht, das wir als einzelne Steine am Sonntag bei einer Ansprache oder Zeremonie anwesend sind, sondern Sein Verlangen ist eine Familie die täglich zusammengebaut wird, sich in allen Gebieten des tägliche Lebens ineinander verschlingen, als Familie.
Jesus hat sich ein Design für Sein Haus ausgesucht, dass in allen Ländern, egal welche Sprache oder Kultur, gleich aussieht. Der Entwurf ist, dass jeder im Volk Gottes sein Leben niederlegt, um einander jeden Tag zu lieben und zu dienen, zusammen, als Familie. Die wahre Kirche Jesu, von Ihm entworfen um stark zu sein, muss jeden Tag als Familie wirken. Sie essen täglich von Haus zu Haus zusammen, sie dienen und helfen einander täglich in vielen verschieden Arten. Sie sagen einander täglich das Wort Gottes, um einander zu helfen mehr wie Jesus zu werden. Wenn sie Sünde sehen, dann gehen sie zusammen spazieren und sprechen darüber. Sie warten nicht bis zum nächsten Sonntag um von irgendjemand eine Predigt darüber zu hören. Gottes Absicht (Eph.3:10; 1.Petrus 2) ist, dass wir einander und der Welt alle täglich Priester und Botschafter Gottes sind „wenn wir aufstehen, uns hinsetzen und gehen“.
Wir sind dazu gerufen, für Jesus Priester zu sein. Wir sind dazu berufen das Wort Gottes zu tragen und einander zu helfen. Dies bedeutet, dass wenn du siehst dass dein Nachbarn egoistisch oder böse ist, oder wenn du Saufen oder Hochmut siehst, die das Herz Jesu zerbrechen, dann werden wir alle verantwortlich sein, einander zu helfen sich zu ändern. Dies gilt für jeden Tag. Es hat mit Sonntags nichts zu tun. Die wahre Gemeinde Gottes besteht aus Lebendigen Steinen, und der Entwurf des Hauses ist tägliche Familie. Es ist nicht etwas das wir „besuchen“, sondern was wir täglich sind.
Seht ihr wie dieses zusammenhängt? NUR MIT TÄGLICHEN VERHÄLTNISSEN kann man wissen ob jemand das Licht und die Wahrheit liebt, und deswegen ein Kind Gottes ist. Ein paar Versammlungen in der Woche werden nie ausreichend sein, um zu wissen ob jemand das Licht liebt und nur schwach ist, oder ob sie das Licht hassen und noch nicht gerettet sind. Gottes Plan ist ein Schatz in irdenen Gefäßen. Gottes Plan ist ein Priestertum der Gläubigen. Gottes Plan ist, dass die Gläubigen sich „täglich gegenseitig ermutigen“ sollten. Wenn wir dieses wirklich ausleben, dann ist ein Vorteil hieran, dass alle wahren Kinder Gottes reifer werden. Eine andere Folge, wenn wir zusammen leben wie Gott es will, ist dass alle, die das Licht nicht lieben, als Täuscher entlarvt werden. Wenn sie unkorrigierbar sind, wenn es ihnen nichts ausmacht was Jesus hierüber zu sagen hat, wenn sie böse und arrogant werden, dann werden sie als falsche Christen entlarvt. Es wird dadurch deutlich, dass sie Jesus nie wirklich ihr Leben gegeben haben, weil es die Wahrheit ist, dass man nicht den Heiligen Geist haben kann und zugleich das Licht nicht liebt (Joh.3:1; 1.Joh.1:3).
Wenn wir so bauen – unsere selbstsüchtigen und faulen Leben verändern, und wirklich lernen, wie man sich an jedem einzelnen Tag als Familie liebt; die Verantwortung nehmen, einander mit dem Wort Gottes zu dienen und helfen – dann wird es ein Haus sein, in dem Jesus wohnen kann und das Er lieben kann. Es wird ein Haus aus gutem Entwurf sein, in dem Jesus und wir alle leicht wohnen können und uns dort zuhause fühlen.
Jesus hat gesagt, dass wenn wir Sein Wort in die Praxis umsetzen, wenn die Stürme kommen, (und sie werden es), dass das Haus stehen bleiben wird. Es wird stehen, weil es auf den Felsen des in-die-Praxis-umsetzen gebaut worden ist, nicht nur auf dem Singen oder Nachdenken über Sein Wort. Wenn wir nur darüber singen, darüber beten und darüber reden und uns in unserer Lebensart nicht ändern um Sein Wort miteinander zu tun, dann werden die Stürme kommen und egal wie hübsch das Haus auch aussehen mag, es wird eingeebnet und zerstört werden. Jesus hat uns dies in Matthäus 7 versprochen. Seid sicher, dass ihr nach Jesu Art baut und TUT Seine Wahrheiten, und die Stürme werden euch nicht schaden.
In der gleichen Weise in der ein Vögelchen oder ein Häschen sich unter einen Felsen versteckt wenn ein Sturm kommt, könnt ihr euch im Schutz der Flügel Jesu verbergen, wenn ihr so baut wie Er euch dazu aufruft. Die Stürme werden die Bäume schütteln und schwere Gegenstände bewegen, sie werden stürzen und der Blitz wird einschlagen. Wenn ihr aber nach Jesu Art baut und euch Ihm zuwendet wenn der Sturm kommt, werdet ihr sicher gehalten werden in dem Schutz seiner Flügel. Der Sturm wird sich legen und die Sonne wird scheinen, die Vögel werden anfangen wieder zu singen und das Leben wird frisch und neu sein. Es wird ein sehr sehr starkes Haus aus gutem Entwurf sein. Wenn die Stürme kommen und das Haus zerschmettern, wird es aufrecht bleiben, weil es nur aus gutem Material gebaut ist und weil der Entwurf gut ist. Es wird sehr wenig Schaden an diesem wunderbaren Haus geben, und wir werden alle sicher sein. Genau wie Vater sehr präzise war über welches Material und welchen Entwurf Noah für die Arche benutzen sollte, genauso hat Jesus auch einen Plan für das Material und den Entwurf Seines Hauses. Und Sein Gedanke im Neuen Abkommen ist nicht ein heiliger Mann, der einer „auf Gottesdienstbesuch gegründeten“ Organisation von ausgeschalteten Menschen eine Ansprache hält. Der Plan ist JETZT „hundert Mütter, Brüder, Schwestern“ – tiefe, tägliche, verflochtene, vertraute, „vom Kleinsten bis zum Größten“ Beziehungen von Liebhabern des Lichtes.
Dies ist die gute Nachricht des Königreiches Jesu. Er sagt, „Mein Vater hat viel Eifer, das Haus zu bauen.“ Der Vater hat ein großes Verlangen danach, dass wir Sein Haus nach Seiner Art bauen. In vielen Länder und Städten ist das Haus sehr selten nach Seinem Wunsch gebaut. In fast jeder „Kirche“ in fast jedem Land gibt es Leute, die sich mit Riten und Traditionen treffen und dann wieder auf getrennten Wegen ihr Leben so leben, wie sie es wollen. Vielleicht sündigen sie frei, oder vielleicht versuchen sie es nicht zu tun. Aber es ist kein Haus, will sie nicht täglich und zusammen eine Familie sind.
Nur wenn alle Steine zusammen angehaftet sind mit der Klebe praktischer Liebe und Verwundbarkeit, und nach Gottes Entwurf zusammengebaut sind, kann es ein Ort werden, den Er Sein Zuhause nennen kann. Sogar wenn du ein ziemlich guter lebendiger Stein bist und versuchst ein heiliges Leben zu führen, bist du immer noch nur ein Stein. Wenn ich diesen Stein auf die Erde lege, würde es immer noch kein Zuhause für Jesus sein. Er möchte nicht, dass nur einzelne gute Steine auf einem Acker liegen. Wir müssen uns dazu bringen, sogar dazu zwingen, um mit anderen Steinen zusammen zu kleben. Jeden Tag müssen wir es von uns selbst erwarten, dass wir mit den anderen Steinen zusammengehaftet sind, täglich in Gottes Entwurf eines Hauses… wenn „wir aufstehen, uns setzten, zusammen auf der Strasse entlang gehen.“ Zusammen Kleider waschen, zusammen zum Markt gehen. Wenn wir auf dem Acker arbeiten, Bausteine machen, das Feuerholz hacken, oder Mahlzeiten vorbereiten; lasst uns dieses zusammen tun, damit wir eine Familie sind, anstatt viele Individuen oder viele Familien. In diesen „unbedeutenden“ Dingen des Lebens binden wir unseren Glauben, unsere Hoffnung und Liebe zusammen. Diese täglichen Aufgaben, die als Familie zusammen ausgelebt werden, sind „Fenster der Seelen“, die es uns ermöglichen, einander wirklich im Wasser des Wortes zu waschen, eher als nur die vortäuschende Religion mit Besuchen religiöser Zeremonien und gemeinsamen Singen und Ansprachen heiliger Männer. Jesus baut nichts anderes als eine Familie.
Jesus sagt, dass wenn du wirklich Seinem Willen gehorsam bist, du hundert Väter, Mütter, Brüder, Schwestern haben wirst – nicht hundert Nachbarn, sondern hundert sehr nahe Familienmitglieder. Dies ist Gottes Wille. Dies sind die Lehren Jesu Christi – dass Er Sein Haus aus gutem Material baut. Schlechtes Material ist nicht willkommen, wenn sie sich nicht ändern, wenn sie Gottes Wort hören.
Bauen um Stark zu Sein
Mut zur Veränderung
Nach zehn Jahren Christ sein, sind die meisten Menschen in der Klerus-kontrollierten, auf Gottesdienstbesuch gegründeter Religion nicht viel stärker als in ihrem ersten Jahr. Dies ist nicht gut. Wenn unser einjähriges Kind wachsen würde bis es zehn wäre, aber nicht stärker oder weiser wäre als mit einem Jahr, dann wäre das sehr traurig. Wenn ihr ein zehnjähriges Kind in eurer Familie hättet, das immer noch so schwach wie ein einjähriges Kind wäre und immer noch nicht besser als ein einjähriges sprechen oder gehen könnte – als Vater und Mutter würde das euer Herz brechen, oder?
Wie meint ihr empfindet es unser Vater im Himmel, wenn all Seine Menschen stark und weise und „voll des Heiligen Geistes und voller Weisheit“ und „schon längst Lehrer“, „keine Kleinkinder mehr“ sein sollten, die den Willen Gottes tun …doch sind viele unter uns nicht stärker als Einjährige? Dies ist überall in der Welt wahr, und es bricht Gottes Herz. Wir können nicht genug singen oder genug Predigten „predigen“ um das zu ändern, weil wir in Gottes Haus nicht nach Gottes Art gebaut haben.
Gott hat Sein Haus so entworfen, dass es gebaut sein soll, damit Sünde wieder gutgemacht und zerbrochen werden kann. Die Art Gottes, Kirche zu halten ermöglicht es, Verhältnisse zu heilen und Sünde und Schwachheit zu beseitigen. Dies ist Gottes Herz für Sein Volk überall in der Welt. Wir möchten euch erzählen, wie gute Menschen jetzt ihr Potential erreichen können. Wir können es den Gaben im Leib Christi ermöglichen, zusammen in eine Wohnung Gottes erbaut zu werden, eine Wohnung, die mit Gottes Herrlichkeit gefüllt ist. Gott möchte, dass wir so bauen, damit wir die Kraft der Sünde im Wirklichen Leben gebrochen sehen, und nicht mehr Sklaven all unserer Schwachheiten sein sollen. Gottes Plan ist, um Verhältnisse aufzubauen, nicht, damit wir immer nur Probleme miteinander haben sollten. Gott hat eine wunderbare Art und Weise, Sein Haus mit wunderbaren Leuten zu bauen. Bis jetzt hat Religion in der Welt meist Gottes Haus falsch gebaut, mit Männern als Chef, heiligen Männern, Versammlungen die „besucht“ werden: all dieses war die Definition von „Kirche“. Wir haben nicht gewusst, wie wir bauen sollen. Gott sagt, dass wir sehr Acht nehmen müssen, wie wir bauen. Es gibt viele kostbare Wahrheiten, die schon immer in der Bibel waren, die euer Leben verändern werden und die die Art wie Gemeinde sich ausdrückt ändern wird, damit unser König Jesus höher verherrlicht werden kann und Sein Traum erfüllt werden kann.
Gott möchte Sein Haus so bauen, damit wir alle zusammen stark sein können. Er möchte Sein Haus bauen, damit die Pforten der Hölle nicht mehr das Feld behaupten. Er möchte Sein Haus bauen, damit Verhältnisse geheilt werden können. Er möchte Sein Haus bauen, damit Er frei sein kann, unsere Körper, Sinne und Seelen zu heilen. Er möchte Sein Haus bauen, damit wir stark und weise sein können und die Gute Nachricht Jesu verkündigt werden kann, kräftiger als je zuvor.
Habt ihr Mut diese Dinge zu hören? Werdet ihr dem Wort Gottes gehorchen, wenn ihr diese Dinge hört? Werdet ihr eure Leben verändern, egal was es euch kostet? Wenn ihr Mut habt, gehorsam zu sein und etwas zu wagen, dann lest bitte weiter.
Jesus:
Leiter und Haupt
Die Leitung Jesu
In all Seinen Leuten
Für viele Jahre hat das falsche Christentum alle nach unten geschoben. Ein paar Leute wurden nach oben geschoben und wurden reiche, mächtige und berühmte „Leiter“, während die meisten nach unten geschoben wurden. In den Vereinigten Staaten, Indien, Polen, Rumänien, Brasilien und überall in der Welt gibt es „Held“-Christen und „niedrige“ Christen. Das ist sehr falsch. Jesus hat den zwölf Aposteln sogar gesagt, „Nennt niemand Lehrer, nennt niemand Vater, nennt niemand Meister, nennt niemand Rabbiner oder „Hochwürden“. Er sagt, dass ihr alle Brüder seid und dass ihr einen Vater habt. Im wahren Christentum gibt es keine Helden außer Jesus. Es soll keine offiziellen Chefs geben, die die Entscheidungen, Geldsachen und Leute kontrollieren – außer Jesus in und durch Seinen Leuten miteinander, durch Seinen Geist.
Die Bibel sagt in Epheser 4 aus, dass als Jesus zum Himmel ging, Er von sich Teile nahm und sie über den Leib Christi, die Gemeinde, ausbreitete. Jesus hat alle Gaben, die Er hatte (und Jesus hatte viele geistliche Gaben, oder?) Seinem Volk als ganze gegeben. Er hat nicht alle Gaben genommen und sie dem „Pastor“ oder einem „Man Gottes“ gegeben. Die Schrift behauptete, dass Er alle Gaben seinem ganzen Leib gab. Die Bibel sagt uns, dass der Geist als Geschenk gegeben wird, wie der Geist es will, über die ganze Gemeinde. Wenn du wirklich Christ bist, wenn du wirklich dein Leben Jesus weggegeben hast, dann gibt Jesus dir eine besondere Gabe.
Deine Gabe ist ein Teil von Jesus. Die Bibel listet verschiedene Gaben auf. Der Heilige Geist schenkt z.B. Barmherzigkeit als eine Gabe. Die Gabe der Barmherzigkeit ist ein Teil Jesu, den Er manchen Leuten gegeben hat. Es ist eine übernatürliche Gabe. Wir sollen alle barmherzig sein, oder? Es gibt aber eine übernatürliche Barmherzigkeit, die eine Gabe des Heiligen Geistes ist. Und da alle Macht Jesus gehört und jede Gabe, die jeder einzelne von uns hat, ein Teil Jesu ist, unterwerfen wir uns den Gaben, die in uns allen sind, weil Jesus sie dort deponiert hat.
In dieser Weise ist die Leitung im ganzen Volk Gottes. Die Bibel nennt uns ein Königreich von Priestern. Die Bibel sagt nicht ein Königreich mit Priestern, sondern ein Königreich von Priester. Es gibt keine besondere Gruppe, wie die Levitischen Priester im Alten Testament. Im Neuen Bund sollten alle Leute Gottes einander Priester sein. Gottes Absicht ist nicht ein besonderer heiliger Mann, der Predigten hält. Die Bibel behauptet, dass Jesus in den Himmel aufgestiegen ist und Seine Gaben an alle in Seinem Volk gab. Er hat ein Königreich von Priestern hervorgebracht. Er hat einen Teil von sich selbst in jeden einzelnen Seiner Leute, die wirklich bekehrt sind, ob jung oder alt, gesetzt. Darum brauchen wir die Gaben von einander. Wir brauchen alle Gaben Jesu! Es gibt hunderte von Gaben, weil ALLES bezüglich Jesus auf Seine Familie ausgegossen wurde. Darum hat Jesus gesagt, dass wir alle Brüder unter Brüdern sein sollen. Wir brauchen nicht mehr einen Mann und eine Gabe die vor uns steht. Wir dürfen das nicht mehr erlauben. Alle, die wirklich bekehrt sind und den heiligen Geist in sich haben, die täglich ein gewidmetes Leben leben, die Ihm sichtbar gehören (Heb. 3:12-14) – ALLE sind Priester!
Es gibt keine besondere Autorität die in einem „Mann Gottes“ ist und alle anderen sitzen nur und gucken zu. Wegen der Art, in der die Menschen die Kirche in den letzten 1800 Jahren gebaut haben, haben wir so getan, als ob es nur eine Gabe gibt – die Gabe des „Pastoren“ (Oder vielleicht dürfen die anderen die Gabe des „Geldgebens“ haben!). Aber „Pastor“ ist nur eine Gabe! Wenn wir verkehrt bauen, sind wir alle Verlierer. Wenn ein Mann nach vorne geschoben wird, um der „Pastor“ zu sein und alle anderen immer nur sitzen und zuhören, dann hat niemand an deiner Gabe teil. Sie bekommen nur die Gabe des Pastors. Das ist zu klein und korrupt! Wenn wir die Größe Gottes sehen wollen, wenn wir sehen wollen, wie unser Leben und das Leben unserer Kinder sich ändert, dann haben wir ALLES bezüglich Jesus nötig. Die Gaben, die jeder Bruder und jede Schwester haben, sind ein Teil Jesu. Wir haben all diese Gaben nötig. Wir sind alle Brüder. Gottes Herz ist, dass die Gabe die in dir ist, mir gegeben werde, und die Gabe die in mir ist, dir gegeben werde. Wir müssen uns nicht nur mit einem Teil Jesu zufrieden geben. Amen?
Seht ihr warum ich sagte, dass man Mut braucht? Es muss sich ändern! Ihr könnt nicht weiterhin tun, was ihr immer getan habt. Ihr werdet euch entscheiden müssen, eure Gaben mehr zu gebrauchen. Ihr werdet euch entscheiden müssen, gehorsam und mutig zu sein. Wenn ihr weiterhin immer im Stuhl sitzt und eure Gaben nicht mehr als jetzt gebraucht, dann werden eure Gaben dahinschwinden. „Von Verwaltern verlangt man, dass sie treu befunden werden.“ Entsinnt ihr euch an den Mann, der sein Talent in der Erde verborgen hatte? Jesus spricht zu ihm: „Böser und fauler Knecht.“ Das sagt Er uns auch, wenn wir nicht das tun, was wir sollten. Wenn ich oder du unsere Gaben nicht gebrauchen, dann sind wir „faul und boshaft“.
Stell dir vor, du bist ein olympischer Läufer, du liegst im Bett und jemand hat dich mit Seilen festgebunden. Wenn du auch ein Meisterathlet wärst, würden deine Muskeln dahinschwinden, wenn wir dich da lassen würden und du würdest schlussendlich sterben. Dein ganzes Potential wäre verloren, weil du dein ganzes Leben lang an ein Bett festgebunden warst. Könnt ihr sehen, wie die Traditionen der Menschen das Wort Gottes berauben? Die Weise in der wir die letzten 1800 Jahre in Gottes Haus gebaut haben, hat die meisten im Volk Gottes an ein Bett gebunden! Es war ihnen nicht möglich, aufzustehen und zu rennen und ihr Schicksal zu erfüllen, weil wir falsch gebaut haben und dem Wort Gottes nicht gefolgt sind. Wenn wir die Kirche so bauen oder strukturieren, dass ein Mann oder „das Personal“ erhöht wird und die anderen Gaben gelöscht werden, dann sind wir in den Höfen des Himmels Kriminelle, wegen dem Verlust und Schaden die viele erleiden werden, wegen dem „Sauerteig im Teig“ und ungebrauchten Gaben!
Meistens haben wir nicht falsch gebaut weil Leute „schlecht“ sind, sondern weil wir einfach nicht wussten wie wir bauen sollen. Seit 1800 Jahren hat das Christentum sich geirrt in der Tatsache von wer ein Christ ist… wer ein Leiter ist … wie das tägliche Leben aussehen soll …und wie die Versammlungen/Gottesdienste aussehen sollen. Unser Vater möchte euch diese Dinge in eurem Leben jetzt wiederherstellen. Genauso wie das Wort Gottes in den Tagen Josias vernachlässigt war und die Wahrheit in den Trümmern menschlicher Königreiche und Traditionen vergraben war, so kann Gottes Wahrheit heute, so lange ignoriert (aber schon immer in der Bibel), Menschen befreien. Gott wird dein Leben in wunderbarer Weise verändern und als Folge alle um dich herum verändern. Dieses sind kraftvolle und kostbare Wahrheiten. Ob ihr viele oder wenige in eurer Stadt oder in eurem Dorf seid, wie Jonathan, der enge Freund Davids, es einmal sagte: „Für den Herrn gibt es kein Hindernis durch viele oder wenige zu retten.“ Gott hat auch gesagt, dass der, dem ein Gut anvertraut ist, treu sein soll. Wir müssen den Mut haben etwas bezüglich der Wahrheit, die wir in der Vergangenheit ignoriert haben oder der wir nicht gehorsam gewesen sind, zu tun. Und Er selbst wird euer Hirte, eure Festung und euer Rückschutz sein, wenn ihr kühn für Ihn lebt.
Die Leitung Jesu
Samuel gegen Saul
Natürlich gibt es verschiedene Gaben und Leitungen im Leib Christi ( Eph. 4; Röm.12; 1.Kor.12; 1.Tim.3; Titus 1). Epheser 4 spricht nicht nur von der Reife oder Tiefe die möglich ist im Leib Christi, sondern die Hilfsmittel, die nötig sind dieses zu erreichen, werden auch erwähnt:
„Er hat die einen zu Aposteln gemacht, andere zu Propheten, andere zu Evangelisten, wieder andere zu Hirten und Lehrern der Gemeinde. Deren Aufgabe ist es, die Glaubenden zum Dienst bereitzumachen, damit die Gemeinde, der Leib von Christus, aufgebaut wird. So soll es dahin kommen, dass wir alle die einende Kraft des einen Glaubens und der einen Erkenntnis des Sohnes Gottes an uns zur Wirkung kommen lassen und darin eins werden—dass wir alle zusammen den vollkommenen Menschen bilden, der Christus ist, und hineinwachsen in die ganze Fülle, die Christus in sich umfasst. Wir sind dann nicht mehr wie unmündige Kinder, die kein festes Urteil haben und auf dem Meer der Meinungen umher getrieben werden, wie ein Schiff von den Winden. Wir fallen nicht auf das falsche Spiel herein, mit dem betrügerische Menschen andere zum Irrtum verführen. Vielmehr stehen wir fest zu der Wahrheit, die Gott uns bekannt gemacht hat, und halten in Liebe zusammen. So wachsen wir in allem zu Christus empor, der unser Haupt ist. Von Ihm her wird der ganze Leib zu einer Einheit zusammengefügt und durch verbindende Glieder zusammengehalten und versorgt. Jeder einzelne Teil erfüllt seine Aufgabe, und so wächst der ganze Leib und baut sich durch die Liebe auf.“ (Epheser 4:11-16)
Ohne diese Begabte Leitung (Apostel, Propheten Evangelisten, Hirten und Lehrer), werden wir weiter hin und her geworfen werden und wir werden nie ganz wahres „Zusammengefügt sein“ erfahren. Das ist jedoch sehr anders von dem, was normalerweise in der Kirchenwelt passiert. Ein „offizielles Dieses oder Jenes“ ist NICHT Gottes Art. Und JA, es ist WICHTIG! Titel sind von Jesus selbst verboten. Dieses in sich selbst ist ein Test der „Echtheit“ der Leitung nach Gottes Art, verglichen mit der menschlichen Art der Leitung.
In Ländern überall in der Welt haben wir alle einen sehr großen Fehler gemacht, in Bezug auf die Leitung in Gottes Haus. In den Vereinigten Staaten wird derjenige, der die Bibel an einem Seminar oder an einer Bibelschule studiert, oder der ein guter Geschäftsmann oder Orator ist, Leiter oder „Pastor“. Wir haben es in Indien und in anderen Ländern sehr oft gesehen, wenn die Person, die ein Fahrrad besitzt und lesen kann, als Leiter gewählt wird. Das ist nicht Gottes Art und Weise! Gottes Führung beruht nicht auf wer lesen kann, oder wer am meisten weiß, oder wer die beste Erfahrung im Geschäftsleben oder Reichtümer oder eine Ausbildung oder einen bestimmten Reiz oder gutes Aussehen hat.
Lasst mich zwei sehr verschieden Arten der Leitung beschreiben. Die eine Art ist es von Herzen, aus einer aktuellen Beziehung mit Jesus. Die andere Art ist eine Position, in der man vielleicht einen Titel hat und möglicherweise die offizielle „Hauptperson“, der offizielle Chef, ist. Jesus sagt, dass es einen Leiter in einer Position nicht geben soll. Die Leiter der Gemeinde sind die, die HEUTE am nahsten mit Gott gehen. Wenn ein Bruder oder eine Schwester heute nicht nahe an Gott lebt, werden sie nicht sehr für einen Leiter gehalten werden. Wenn jemand letzte Woche nicht sehr nah an Gott war, sich aber von Sünde in seinem Leben umgekehrt hat und Gott jetzt besser hören kann, dann ist er jetzt mehr ein Leiter, als vor einer Woche. „Leitersein“ kommt von einem Verhältnis mit Gott und Gottes Leuten. Es kommt nicht aus der Tatsache, dass man einen Posten hat. Wir haben also viele Leiter in der Stadt, in der ich wohne, wir haben aber keine „Postentragende“. Jemand der in dieser Woche ein Leiter ist, ist es möglicherweise nicht in der nächsten. Jesus hat gesagt, dass alle Autorität im Himmel und auf Erden IHM gehört. Dies ist immer noch war. Also, in dem Maß, in dem wir Jesus, der alle Macht hat, hören können, so viel Autorität hat ein Mann – nur so viel, wie er Jesus hören kann. Mehr nicht. „ALLE Macht im Himmel und auf Erden“ gehört Jesus, hat Er gesagt. Eine Person die Jesus nicht kennt oder Ihm nicht gehorcht, kann nur eine „Galionsfigur“ sein. Solch einer Person muss man vielleicht des Gewissens willen gehorchen, wenn sie eine „Position“ haben. Sie können aber nur ein „Leiter“ sein insoweit sie Jesus, das Haupt, kennen und lieben und Ihm gehorsam sind.
Es gibt tatsächlich ein Beispiel in der Bibel von diesen beiden sehr verschiedenen Arten der Leitung. Samuel und Saul waren beide Leiter von Gottes Volk, Israel. Samuel war ein einflussreicher Man Gottes, weil er Gotte kannte. Samuel hatte viele Eigenschaften eines Königs in Israel – Samuel war aber kein König! Saul, jedoch, wurde König genannt. Israel wollte einen König – sie wollten einen Man als Chef. Sie wollten einen Ersatz für Samuel, und sie wollten einen „König“ wir die Nationen um sie herum. In gewisser Weise sehen die Leitungspositionen gleich aus. Samuel lebte und reagierte aber aus einer Beziehung zu Gott, Saul anhand seiner Position/seinem Posten. Samuel hatte kein Amt, keine Sekretärin, kein Gehalt. Er war nicht als König Teil des Personals. Samuel war nur ein Mann Gottes, der genauso wie ein König respektiert wurde, er hatte aber keinen Posten oder keine Position. Er war kein König. Er war kein „Pastor“. Er liebte Gott einfach von ganzem Herzen, und weil er auf Gott hören konnte, hatte er Einfluss auf Leute. Er hatte keine Position…er hatte Einfluss. Wenn jemand wirklich Gott kennt, wird er Gottes Leuten helfen. Ich werde es noch mal sagen: ein wahrer Mann Gottes hat keine Position, er hat Einfluss. In Hiob, Kapitel 29, gibt es eine Beschreibung von einem Mann, der von Gott und Menschen respektiert wurde, und von Satan gefürchtet und gehasst wurde. Ein solcher Man braucht kein Amt, weder Titel noch Gehalt. Wenn du wie Jesus bist, brauchst du keine „Macht“.
Bezüglich Älteste und Diakonen, werdet ihr in der Schrift bemerken dass: 1) Den Qualifikationen werden heute selten nachgekommen (Sehe 1. Tim. 3 und Titus 1), und ein Mann sollte nie als Hirte/Überseher/Diener betrachtet werden, ohne Biblisch bevollmächtigten Qualifikationen zu entsprechen, selbstverständlich. 2) Älteste wurden nie durch eine Gemeinde oder per Wahl eingesetzt, zu keiner Zeit in der Bibel. 3) Älteste wurden nie in einer Gemeinde in der Anfangszeit des Kirchenlebens eingesetzt, aber nur nachdem Männer bewiesen hatten, dass sie schon bereits als Hirten und Lehrer und Väter (1.Joh.2:13) in Gottes Familie handelten. Paulus verließ eine neue Gruppe ohne Aufseher und kam zurück und stellte die an, die schon bereits aus Liebe, Begabung und Reife Hirten waren. Es gab in Jerusalem keine „Ältesten“ für wahrscheinlich ein Jahrzehnt nach dem Anfang der Gemeinde dort. In der Schrift sind Älteste/Hirten/Aufseher keine „Institutionsämter“ in der Kirche, wie es heute oft üblich ist.
Wenn ich Zimmermann bin, baue ich mit Holz. Ich mache einen Stuhl, einen Tisch oder eine Tür aus Holz. Wenn ich Maurer bin, mache ich etwas aus Ziegeln. Etwas was ich mit Ziegeln gebaut habe ist der Beweis dafür, dass ich Maurer bin. Etwas was ich aus Holz gebaut habe ist der Beweis dafür, dass ich Zimmermann bin. In der Bibel bezieht sich dieses Wort « Pastor » auf die Gabe eines Hirten, der täglich inmitten Gottes Volk neben anderen Gaben tätig ist – kein Chef oder Redner in einer Versammlung. Wo ist der Beweis dafür dass ich Pastor bin? Der Beweis besteht darin, dass ich Gottes Leute liebe! Ich helfe ihnen. Ich brauche keinen Posten das zu tun. Ich brauche keinen Titel. Ich brauche nicht der Chef zu sein. Ich liebe einfach die Leute mit der Gabe die ich habe und helfe ihnen. Der Beweis, dass ich Zimmermann bin, ist dieser Stuhl den ich gemacht habe. Der Beweis, dass ich Pastor/Hirte bin, ist dass ich Gottes Volk jeden Tag nähre. Ich sehe, dass einer der Menschen die zu Gott gehören, hungrig ist und es bricht mir mein Herz. Wenn ich sehe, dass eines der Leute Gottes in Schwierigkeiten oder Gefahr ist, dann rennt mein Hirtenherz ihnen nach, um sie zu beschützen. Das ist der Beweis, dass ich von Gott gesalbt bin, ein Hirte zu sein. Ich brauche kein Namensschild. Ich brauche kein Zeugnis an der Wand und ein Diplom von einer Bibelhochschule. Ich brauche ein Herz, das liebt und das Gottes Werk tut und werde daher übernatürliche Frucht bringen auf dem Gebiet in dem Er mich begabt hat.
Also, du bist ein Zimmermann? Dann mach Stühle. Hast du die Gabe eines Hirten? Dann liebe Leute – nähre sie, beschütze sie und hilf ihnen. Dies Gilt für alle Gaben. Der Beweis für irgendeine Gabe ist die Frucht die sie bringt.
Das Entgegengesetzte ist natürlich auch wahr. Es ist eine verblüffende Tatsache dass Heiden in der Wissenschaft und Medizin und Industrie verlangen, dass solche mit Meinungen und Kritiken und selbstproklamierte „Experte“ etwas zu zeigen haben, irgendeine Frucht in ihrem eigenen Leben, die demonstriert, dass sie das Recht haben, andere zu „pontifizieren“ oder zu lehren oder zu verurteilen. In der religiösen Welt, verblüffender Weise, gibt es viel weniger Integrität als sogar Heiden es demonstrieren. In der Religion, jedoch, sehen Leute oft viel schlechter und sind sie voreingenommen. Kritik, Expertise, Urteil und sogar Sabotage an Verhältnissen und Verleumdung fließen leicht von der schrecklichen Frucht in ihren Leben, Familien und Gemeinden. Total verblüffend, aber wahr, wenn man menschliche Religion sorgfältig und ehrlich beobachtet. Eine Person die lügt oder verleumdet oder so tut als ob sie Ingenieur oder Arzt oder Geschäftsmann ist, kann in der Tat inhaftiert werden. Aber in der Religion können sie sich leicht ein Publikum zusammensuchen unter furchtvollen oder naiven Menschen oder unter denen, die durch Zwang, Erpressung oder Schmeichelei sich der unfruchtvollen Maschine und den „Experten“ fügen. Eigenartig, aber wahr. Es passiert an laufendem Band, denn so behalten defekte Imperien ihre Zahlen hoch. Furcht und Schmeichelei, Klatsch, Anspielung, Verleumdung oder emotionelle Erpressung. Kein Wunder dass Jesus in der derzeitig akzeptierten religiösen Welt nicht gut abschloss. Wir können aber von Ihm lernen und die Schrift ergreifen, Ausschau halten nach der Frucht, nicht nach Gerüchten mit Hintergedanken und versteckten Skeletten, Haushaltsplänen und Selbstbewusstsein, die beschütz werden müssen.
Also, ihr versteht was ich meine. :)
Die Leitung Jesu
In Versammlungen
Etwas anderes zu dem wir Mut zur Änderung brauchen, ist um Zusammenkünfte zu haben wie sie die Bibel in 1. Korinther 14 beschreibt: „Wenn ihr zusammenkommt, Brüder, und die ganze Gemeinde ist versammelt, soll alles zur Erbauung des Leibes geschehen. Jeder hat eine Lehre, ein Lied, eine Offenbarung.“ Wenn wir so leben, werden sogar Ungläubige sich niederwerfen und ausrufen, „Gott ist in eurer Mitte!“
Es gibt keinen Chef außer Jesus! „Nenne niemand Leiter, Meister, Lehrer oder Pastor. Ihr seid alle Brüder.“ Ihr habt alle Jesus und Er ist gleich in allen von uns. Natürlich wird es unterschiedliche Reife geben. Und einige Gaben sind mehr „öffentlich“, andere Gaben stiller oder weniger sichtbar in einer öffentlichen Situation. Alle sind aber verfügbar und haben Möglichkeiten. Manchmal brauchen wir die Barmherzigkeit Jesu, manchmal Seine Lehre. Manchmal brauchen wir die Gesänge Jesu und manchmal Seine Hilfe, Probleme zu lösen. Aber alles ist im gleichen Maße Jesus. Bitte lest 1. Korinther 14:26-40. Es gibt niemand der die Sache in die hand nimmt, außer Jesus selbst.
Wir kommen zusammen und haben uns überlegt, wie wir „einander zu Liebe und guten Werken anspornen können“ (Heb. 10:24-26). Wir müssen dafür beten und uns überlegen, wie wir einander helfen können, wenn wir zusammen sind, und jeder ist gewissenhaft, um ein Träger des Wortes Gottes und der Liebe Gottes zu sein. Man sollte nichts automatisch von „besondere Leuten“ erwarten – außer zuzuhören und auf Gottes Wort reagieren, wie alle anderen.
Wenn jemand eine Lehre von Jesus bringt und andere kommen mit einer Anweisung, einem Lied oder einer Offenbahrung; wenn ein Bruder oder eine Schwester uns erzählen was Jesus ihnen gezeigt hat und einem zweiten wird eine Offenbahrung zuteil, dann „setze sich der erste“ – wenn wir auf Gottes Gebot reagieren, eher als auf die Traditionen der Menschen. Die Bibel hat schon immer gesagt, „Wenn der zweiten Person eine Offenbarung zuteil wird, SOLL DIE ERSTE SICH SETZTEN!“ So steht es in 1. Korinther 14. Dies ist unbeliebt mit denen, die es „lieben an erster Stelle zu sein“ und es lieben die Verantwortung zu haben und als die „Geistlichsten“ gesehen zu werden und das Geld der Heiligen zu nehmen. Wir haben eine schwere Last von unseren Katholischen und „Protestantischen“ und „Konfessionellen“ und heidnischen Vorfahren geerbt. Der „Priester“ oder “Pastor“ oder Conferencier oder Vorstandsvorsitzende ist vorne und spricht die „geringeren“ Laien an – all die armen Leute, das ganze Publikum – die nur sitzen und zuhören. Dieses ist wie die Praxis und „Lehre“, von denen Jesus sagte, dass Er sie hasste – die der „Nikolaïten“ (übersetzt: die „Eroberer der Leute“). Gott hat aber gesagt, dass all dieses sich ändern muss, um Jesu und unserer Willen.
Praktisch gesehen können wir etwas sofort verändern. Das hat mit der Weise zu tun, wie wir sitzen wenn wir zusammen sind. Das hört sich einfältig an, aber es ist wichtig. Ich werde euch ein Vorbild aus der Schrift geben. In Markus 3 sind Maria und ihre Kinder nach Jesus auf der Suche. Sie kommen an die Tür wo Jesus mit den Leuten Gottes war. „Jesus, deine Mutter und deine Brüder und Schwestern sind draußen.“ Entsinnt ihr euch an die Antwort Jesu? Er sagte denen die in einem Kreis um Ihn saßen, „Wer sind meine Mutter und Brüder und Schwester?“ In einem Kreis um Ihn sitzend! Ist das nicht das Natürlichste, wenn wir zusammen sind, IHN zu hören, nicht nur einen bloßen Mann mit begrenzten Gaben? Das hört sich vielleicht schlicht an, und es mag sich sogar nicht sehr wichtig anhören, ich es versichere euch aber, dass es doch ist. Ich hab gehört, dass das Wort „Kanzel“ und „Fleisch“ auf gleicher Weise in Französisch ausgesprochen wird.
Wenn wir alle nach vorne gucken, bringt es alle Aufmerksamkeit auf einen Mann. Wir stehen nicht mehr auf gleicher Stufe. Ich bin dem gegenüber unterworfen, der auf den Thron vor mir gestiegen ist als Meister oder als Dirigent oder als „der der sich versichert, dass alles glatt läuft“ oder als Verkehrsbulle oder als Experte der „Klasse“ oder des „Gottesdienstes“. Wenn wir die Stühle in Reihen aufstellen, eher als in einem Kreis um Jesus, dann ist das als ob wir ein Rampenlicht auf einen Mann zielen. Das ist sehr verkehrt, weil es unter uns viele Gaben gibt, und weil es alles gleichwertige Teile Jesu sind. Wenn sich alle so hinsetzen, dass sie nach vorne gucken, dann erheben wir nur eine Gabe. Wie hochmütig ist ein Mann, der sich immer den „wichtigsten Platz“ oder den Platz im Rampenlicht gestattet.

In dem obigen Model, typisch der religiösen Modellen in Institutionen und „Haus Gruppen“, gibt es bloß einen Mann, der offiziell „die Verantwortung hat“, durch den alles laufen muss. Er fängt amtlich an, schließt amtlich ab, lehrt oder bestimmt amtlich die „Lehre“ oder die „Anbetung“. Er trifft Entscheidungen, beantwortet Fragen und kontrolliert den „Gang“ der Dinge. Dies ist UnBiblisch (1. Kor.14:26) und viel mehr als unfruchtbar. Sauerteig im Teig, gelöschte Gaben, und die verlorene Herrschaft Jesu sind in diesem Model alle garantiert. Dazu ist eine solche „Methode“ in der Bibel nie zu finden. Dieses sollte ziemlich überzeugend sein.
Das fast universelle (in allen « Welt » Religionen, einschließlich „kulturelles Christentum“) Klerus/Laien System, und vorher geplante, interaktive „Shows“ sind weder in der Bibel zu finden, noch in Gottes Herzen und Sinn. Jesus sprach klar und energisch, sogar mit Schimpfnamen, gegen ein System, das mit Traditionen und Angestellten und denen, die sich über Gottes Volk erheben, gefüllt war. Sogar die „Zwölf Apostel des Lammes“ sollten nur „Brüder unter Brüdern“ inmitten der Heiligen sein, nicht „über“ sie, laut Jesu selbst. Gott möchte Leitung nach der Art Samuel, inmitten des Lebens, ohne Titel oder Position, sondern nur mit Liebe und Gabe, wo nötig. Sonst „verwerfen wir Gott“, dadurch dass wir ein Model der Saul Art der Leitung erlauben und wollen, laut Gottes Erklärung an Samuel und an Sein Volk. Selbstverständlich, dies ist ein radikaler Auruf, verglichen mit den Traditionen der Menschen, durch die die meisten ihr Leben lang eine „Gehirnschmutzigmachung“ unterzogen worden sind. Bis wir jedoch erneut unsere Wege der Schrift gemäß bewerten, können wir nur lauwarme, Sauerteiggefüllte Ergebnisse bekommen, genau wie moderne kulturelle Religion es immer tut.
Hier ist das Wesentliche einer Sache, die wir nochmal überdenken müssen: Handelt es sich in unsere Zeiten zusammen „über“ Jesus oder „VON“ Jesus? Gehorsam und Demut und Freiheit für ALLE Heiligen macht den ganzen Unterschied! „Von Ihm und durch Ihn und für Ihn sind ALLE DINGE!“ Das Menschen gemachte Model von „(Gottesdienst-)besuchen“ und ein „Heilige Männer“ Christentum garantiert RIESIGEN Verlust. Jesus hat SEINEN Weg NICHT in Euch, oder durch euch, oder für euch, wie ER es will, wenn Männer die Kontrolle haben – mit ihrem „Einfallsreichtum“ und Machtspielen. Die auf Furcht basierte, oder selbst promovierende Art, ist der Kleruskaste finanziell gesehen ertragreich und Selbstbewusstsein erhebend. Kein Wunder, dass es so viel Energie und Schimpfnahmen gibt, wenn ihnen diese Sachen präsentiert werden. Es ist „der Stein den die ERBAUER verworfen haben, der zum Haupt-Eckstein wurde“. Die „Erbauer“ sind die, die etwas zu verlieren haben. Oder sie DENKEN, dass sie etwas zu verlieren haben, weil sie Jesus und Seinem Volk nicht genug vertraut haben.
Dennoch, es ist absolut gewiss (Matth. 23, usw.), dass Jesus solche menschlich gemachten Pyramiden-Strukturen und ALLE religiösen Titel, die heute so allgemein sind, verbietet. Es ist schändlich und ein großer Verlust, weil Seine Gaben verschwendet werden, und Seine Stimme nicht gehört wird. Und dies gilt auch dann, wenn die „Predigt“ „gut“ oder Biblisch war, oder die „Musik“ „Inspirierend“. Wir werden euch die „Statistiken“ der schlechten „Frucht“ in Bezug auf das moderne Christentum, trotz „guten Predigten“ und „inspirierender Musik“ ersparen. Die auf Gottesdienstbesuch basierte, Klerus-kontrollierte Religion ist nicht von Ihm, sogar wenn es „für“ Ihn ist. Das macht den ganzen Unterschied zwischen ob “die Pforten der Hölle vorherrschen“, oder ob sie ÜBERWUNDEN werden durch Sein tägliches Leben (1.Kor.12, Apostelg. 2:42-47, Heb.3:12-14). Er möchte HAUPT Seiner Kirche sein, nicht das Gesprächsthema unter denen, die in Seinem Namen versammelt sind.

Also, was wäre, wenn anstatt dessen alle Gaben einen gleichen Platz haben? Vielleicht sitzt jemand mit der Gabe eines Hirten im Kreis. Vielleicht sitzt jemand mit der Gabe eines Lehrers hier und eine Gabe der Barmherzigkeit dort. Die Gabe der Hilfe sitzt vielleicht hier und die Gabe der Wahrsagung vielleicht hier. Alle diese Gaben haben einen gleichen Platz, weil sie alle Jesus sind!
Wie wir es schon besprochen haben, beschreibt Paulus in 1.Kor.14 deutlich eine Zeit wenn „die ganze Kirche“ zusammen ist. Er beschreibt die Beteiligung aller Heiligen, die Jesus in sich leben haben. Christen, wie es einige Augenblicke eher im Brief beschrieben wurde (1.Kor.12), die täglich zusammen unter Seiner Herrschaft leben, sollten weiterhin als Priester leben, wenn die ganze Gemeinde an einem Ort ist. Alle haben die Gelegenheit, Jesus und Seiner aktuellen Herrschaft zu erwidern, als wahre Priester, wenn die Kirche zusammen ist. Es gibt keine herrische oder vorher angestellte religiöse Hauptmänner oder—frauen, die eine vorher geprobte Dosenansprache halten oder Songshow geben. Dieses Model, „wenn einem zweiten Offenbahrung zuteil wird, soll der erste SICH SETZTEN“, ist dem EINZIGEN Bild des Neuen Testamentes der Herrschaft Jesu in einem Zusammenkommen „Seines Königreiches der Priester“, treu. Alle Gaben, die auf den Leib Christi, die Gemeinde, ausgegossen sind, können zu IRGENDEINER Zeit TÄTIG SEIN. „Wenn einem zweiten Offenbahrung zuteil wird, soll der erste SICH SETZTEN!“ sagt der Herr. Es gibt keinen Platz zu kontrollieren, wer oder was passieren kann, etwas vorher zu choreographieren, und das aus oratorischen, musikalischen, oder Unterhaltungs—und Beherrschungszwecken.
In einer Kirche, in der man voraussetzt, dass Jesus gegenwärtig aktiv, engagiert und Lebendig ist – eher als eine historische Reliquie, die geschätzt wird, über die man lehrt und die man ehrt – gibt es Freiheit! Jeder, in dem Jeshua lebt und bei dem dies zum Ausdruck kommt, täglich inmitten der Gläubigen, hat eine Verantwortung, seine Gaben „dem Leib zur Erbauung“ anzubieten. ALLES von Jesus ist auf Seinen ganzen Leib ausgegossen, in ALL Seinen Gaben – und irgendeine Gabe könnte an irgendeinem Augenblick nötig sein. Wenn ein junger Man sein Herz öffnet über Schwierigkeiten bei der Arbeit, oder eine Schwester gesteht, dass sie Schwierigkeiten mit den Kindern hat, können die Gaben der Lehre, oder Ermutigung oder des Hirten oder der Hilfe aufkommen, indem „Offenbahrung dem Zweiten zuteil wird!“ Dieses ist das einzige „Bild“ in der Bibel einer Zeit wenn „die ganze Kirche Zusammen ist“. Und in diesem „Bild“ darf Jesus das LEBENDIGE Haupt Seiner eigenen Kirche, keine Mensch gemachte Organisation, die von bloßen Männern kontrolliert wird, sein.
Jede Person, die vom Lebendigen Christus bewohnt wird, muss frei sein, um von Jesus bewegt und gebraucht zu werden, in Erwiderung auf das was gegenwärtig passiert. DAS allein ist der „Leib Christi“. „Zusammenkünfte müssen dann die Überfülle sein, von dem was sowieso schon jeden Tag in täglichem „Haus zu Haus“ Zusammen-Leben in Jesus passiert. Jesus muss Platz haben, Sein VOLK ZU ALLEN ZEITEN durch Seine Gaben zu regieren und leiten, in Häusern oder so genannten „Zusammenkünften“. Man wird versuchen dieses nachzuahmen, dadurch dass man nominelle „Gemeindezeiten“ einwirft – was auch immer das bedeutet – aber im Grunde kontrolliert man doch alles selbst. Akzeptiert keine Spielereien, wenn JESUS anstatt dessen durch all Seine Gaben und Menschen leben kann.

SEIN Herz eines “Königreiches von Priestern” – mit Jesus wirklich und praktisch als Haupt seines Leibes – ist unser Thema hier. Und natürlich geht es in dieser Diskussion nicht um irgendeine kindische und unBiblische Version von „Amateurstunde“ und „jeder darf mal was sagen“ und „das Anhäufen von Ignoranz“ und Meinungen, oder „jeder sollte etwas sagen“ und „wenn du ‚letzte Woche’ etwas gesagt hast, dann darfst du ‚diese Woche’ nichts sagen“, bla, bla, bla. Es geht in Seiner Kirche bestimmt nicht um eine „Demokratie“. Seine Kirche soll eine Theokratie sein, in der SALBUNG und GABEN und SEIN AKTUELLER GEDANKE über unsere Interaktion, in überraschenden und immer verändernden, ungeplanten Weisen Herrschen. Manchmal (ungeplant) könnte eine Person Gott laut eine lange Zeit lang erwidern. Aber es wird nicht von ihr erwartet, es dieses mal oder irgendwann zu tun.
Es geht hier jedoch nicht um „obligatorische Spontaneität“ (obwohl Jesus in Matth. 10:20 Wert gelegt hat auf ein Vertrauen auf den Vater, dass dieser aus der Überfülle vorsorgen wird, eher als irgendetwas Vorhermeditiertes UND Eingemachtes (beachtet das Wort „und!“:)). Mit „eingemacht“ meine ich „nicht in Antwort auf einen LEBENDIGEN Gott“. Trotzdem, im Kontext von Heb. 10:25 – steht auch Heb 10:24! „ÜBERLEGT EUCH“ wie ihr andere anspornen könnt, wenn alle Heiligen zusammen sind. In 1.Kor.14 hat deutlich „jeder“ ein Lied oder eine Anweisung bereit aus der Überfülle ihrer Herzen und Leben. Jeder ist flexible genug sich dem „anzupassen“, was DERZEITIG passiert, wenn die Heiligen zusammen sind und Dinge Passieren, sowohl in „wann“ etwas gesagt werden soll, als auch in dem Inhalt, „was“ genau gesagt werden soll. Also, Vorbereitung ist etwas GUTES, dabei ist die Flexibilität von was oder wann oder wer oder ob man etwas sagen soll, immer noch verpflichtend, wenn Jesus das Haupt ist. Wenn Heilige zusammen sind, müssen sie FLEXIBEL sein, nicht an erster Stelle obligatorisch „spontan“. Ob an einem Dienstag oder Freitag oder irgendwann, in einem Wohnzimmer oder einem Stadion, ob es vorhergeplant und man sich 5 Tage oder 20 Minuten vorher dazu entschlossen hatte: wenn wir im LEBEN vorbereitet sind, dann IST die Realität von dem was Jesus tun und sagen will unsere Hauptvorbereitung für IRGENDEIN Mal, wo wir mit anderen Heiligen zusammen sind, ob es auf einer Tennisbahn oder während einem Kricketspiel ist. :) Und dies gilt auch für wenn alle Heiligen etwas „“Warnung“ hatten, dass alle zusammenkommen würden. Also! Es geht nicht so sehr um „Spontaneität“, als um eine „ÜBERFÜLLE“ von dem was Gott in uns tut, eher als „eine Lektion vorbereiten“ um sie zu „verteilen“. Da wir jetzt in „Überfülle Modus“ sind, können wir bestimmt schnell einige Kerngedanken oder Schriftstellen notieren, wenn uns das hilft, so „zu proklamieren wie wir es sollten“‚ (wie Paulus es gesagt hat). Aber „eine Aussage vorzubereiten um sie mitzuteilen“ (besonders wenn WIR die Person sind, von der es „erwartet“ wird, und dadurch das Priestertum von seiner Verantwortung und Gelegenheit berauben), ist fundamental und im Motiv anders, als „vorbereitete Leben“ und „etwas ECHTES sagen von dem, was Er in uns tut“, wenn wir vor unseren Augen mit ECHTEN Situationen konfrontiert werden, wenn wir zusammen mit Heiligen in einer Wohnstube sind, in der Gartenarbeit oder beim Einkaufen. Macht euch das Sinn? Wenn ihr euch versammelt, weil jemand mit allen über etwas Besonderes sprechen will, dann ist das in Ordnung, so lange es flexibel im Thema, der Wahl des günstigsten Zeitpunktes und Veränderung der Direktion bleibt – in Antwort auf das, womit Jesus euch vielleicht zu der Zeit überraschen könnte.
Es gibt Freiheit und Gehorsam in Seinen Wegen in 1.Kor.14. Aber denkt dran, dass Paulus in diesen Kapiteln auch mögliche Missbräuche anspricht, von Leuten die Autorität ignorieren, oder wegen Ambition oder Emotionen oder Mangel an Weisheit ihre „Freiheit“ ausnutzen. Wiederum, denkt dran, dass der ganze Zusammenhang von 1.Kor.14 „Kapitel“ 10-13 einschließt, wo es in Gottes Herz ist, dass Sein Volk als „ein Laib“ leben, den Laib unterscheiden und TÄGLICH ihr Leben ineinander verschlingend ausleben, genau wie die Hand mit den Fingern und dem Handgelenk ineinander verschlungen ist. In solch einem Zusammenhang von Biblischem LEBEN in der Gemeinde, kann man 1.Kor.14 auch gehorchen. „ Wenn einem Zweiten Offenbahrung zuteil wird, soll der Erste sich SETZEN“. Keine „Show“ und kein „Heiliger Mann“ der die Schau läuft. „Er ist derselbe, gestern, heute, und in alle Ewigkeit!“ Furcht, Habsucht, Macht und Ambition von ein paar Leuten dürfen Sein Volk nicht von seinem Erbe berauben. Jesus LEBT und SPRICHT durch Seine Gaben „wie Er es will“, wenn wir wirklich Sein Leib sind, eher als um eine Zeremonie an einem Heiligen Tag auszuführen.
Ja, es mag „Überseher“ geben, die dienen und unterstützen. Und ja, es wird Zeiten der „Proklamation“ an UnGläubige in der Öffentlichkeit geben, wie Paulus es in bestimmten Fällen, in der Apostelgeschichte aufgezeichnet, getan hat. Trotzdem, im Gegensatz zu heute, gab es sogar während diesen „Proklamationen“ „Dialog“—(das Griechische Wort von dem was in Troas geschah)—unterbrechbarer „Monolog“. Und diese „Proklamations-“Situation mit UnGläubigen in Ephesus oder Athen, sollte nicht verwechselt werden mit Situationen in denen „die ganze Gemeinde zusammen ist“. (Bestimmt werden jedoch UnGläubige oft anwesend sein, wenn die Familie Gottes zusammen ist – 1.Kor.14.) Zeitabschnitte an dem der örtliche Leib Christi gegenseitig aneinander Freude hat, wenn alle an einem Ort zusammen sind, sind deutlich anders, als wenn man „auf der Strasse predigt“, an eine angesammelte Masse UnGläubige. Als Beispiel: Paulus hat eine heidnische „Schule“ gebraucht, um mit UnGläubigen über Jesus zu sprechen (Apostelg. 19:8-10), und verkündigte dadurch Gottes Wort „an alle in der Provinz Asien“. Dieses ist natürlich anders, als wenn die Kirche, die Erlösten und die, die den Heiligen Geist in sich wohnen haben, sich zusammen treffen, wie in 1.Kor. 12-14 oder Apostelgeschichte 20, wo Paulus mit seiner Familie „dialogierte“ (wie es das griechische Wort nennt), bis Sonnenaufgang, in einer informellen Umgebung.
Jesus begehrt, Seine Gemeinde zu bauen, gegen die die Pforten der Hölle nicht mehr vorherrschen! „HIERDURCH werden alle Menschen wissen, dass ihr MEINE Jünger seid.“ Er möchte, dass wir zusammen eine „Behausung“ für Ihn werden – täglich, ineinander verschlungen “zusammengehalten und –gefügt“, und „zusammen, wie Ein Mann, für den Glauben kämpfen.“ Und in dieser täglichen Vertrautheit einer „Mutter, Bruder, Schwester“—Lebensqualität, von der Jesus der Autor ist, DANN KÖNNEN alle Seine Leute (aus einem Überfluss von „täglich“ total ineinander verschlungenen Leben, Apostelg.2:42-47, 1.Kor.12-13) vom Geist Christi zu irgendeiner Zeit gebraucht werden. Es ist eigentlich sehr einfach. :) GENAUSO wie als Jesus körperlich mit uns hier war, trifft JESUS die Entscheidungen. Wenn wir Seinen Geist nicht löschen mit menschlich hergestellten Plänen und Hierarchien und Liturgien und Traditionen und ‚Showmanship’, und unabhängigem, weltlichem Leben, dann ist Er frei, sich Selbst und Seine Gaben auszudrücken, genauso wie als Er in leiblichem Körper hier war. Sein aktueller Gedanke und Seine aktuelle Salbung, sei es für einen Augenblick oder “bis Sonnenaufgang“ – das ist unsere Leidenschaft. „Wenn einem Zweiten Offenbahrung zuteil wird, dann soll sich der Erste setzen…!“
Die Leitung Jesu
Im Leben
Das gesagt, es ist notwendig zu wiederholen, dass NICHTS hiervon wirklich von Bedeutung ist, wenn es keine tägliche Lebensqualität gibt, wie sie in 1.Kor.12-13 als Voraussetzung für „Kapitel“ 14 beschrieben ist. In der Tat, ohne dieses tägliche Leben ist dieses etwas gefährlich. Wir können nicht einfach nur über „Zusammenkünfte“ sprechen, ohne etwas Entscheidendes zu übersehen. Das Thema ist viel größer. Es geht hier um die Dynamik des Lebens Jesu in Seinen Leuten! Und weltliches, unVerbundenes, ich-bezogenes Leben von religiösen Menschen ist der Grund, warum vorher arrangierte Darbietungen von heiligen Männern ein offensichtlicher „Schutz“ geworden ist vor fremden, wildäugigen, sündhaften Männern, die ihre „Freiheit“ als Podium für ihre Ambitionen gebrauchen. Qualität des täglichen Lebens, 1.Kor.12-13, ist eine Voraussetzung der Freiheit in 1.Kor14.
Wir müssen die vorigen „Bilder“ über Zeitpunkte wo die Heiligen en masse als Priestertum zusammen sind, eher als ein Publikum, verbinden mit der Absicht (Eph.3:10) eines täglichen Leben von Apostelgeschichte 2:42-47, 1.Kor.12, Heb.3:12-14, und „HUNDERT Mütter, Brüder uns Schwester.“ Jesus sagt, dass dieses der Plan IST. Die Lebensqualität, zu der Er Sein Volk gerufen hat, sie auszuleben, steht hier auf dem Spiel, nicht eine „Gottesdienstordnung“ oder ein „Versammlungsformat“! Er begehrt ein Erbe, keine „Versammlung“ oder „Wissensübertragung“ oder „emotionelles Singen“. Sein Herz möchte einen Gemeinsamen Mann; Lukas 9:23-27, 57-62 – wahres Christentum, „vom Geringsten bis zum Größten“ mit SEINEM Geist bekleidet.
Es geht nicht darum etwas ungenierter und flexibler in unseren geplanten oder ungeplanten Zusammenkünften zu sein, und das „vom Geist geführt“ zu beschriften. Nur weil wir nicht vorher wissen was wir tun, bedeutet das nicht, dass wir dann „vom Geist geleitet“ sind. Wohl kaum. Es ist ÜBERHAUPT nicht so. Obwohl, wie „Jannes und Jambres“, sehen die Verfälschungen aus irdischer Perspektive den Wirklichen Dingen sehr ähnlich.
Der Unterschied zwischen konfessionelle Religion bloß zu verbessern, und Leben in der Realität des auferstandenen, lebendigen Jesus…ist umwerfend. Um auf kreative Art „Zusammenkünfte“ und „Strukturen“ zu verändern, (in religiösen Zweckgebäuden, oder in einem „Haus“), ist im Vergleich zu der Gelegenheit die Er uns heute gibt, wirklich nicht so wichtig. Er ruft uns nicht zu einer „neuen und verbesserten“ Struktur. Er ruft uns in ein tägliches Verhältnis, um zusammen vom Baum des Lebens zu essen, mit dem Gesalbten! Oh, JA, das wird unsere „Zusammenkünfte“ verändern – das ist aber die Frucht, nicht das Ziel. Umschalten zu neuen und verbesserten Lehren, Techniken, Zusammenkunftsdynamiken, wie nah Leute an einander leben, der unBiblische „gemeinsame Geldbeutel“, oder neue Sitten und Arten sind in Realität bedeutungslos. Was wir wirklich wollen (wenn wir das anstreben, was Er Möchte!) ist eine Behausung, worin JESUS ungehindert wohnen und umhergehen kann, als Lebendiger, Herrschender KÖNIG (Off. 1-2). Nur dieses ist ZOE LEBEN, (wie Jesus es nannte). ÜBERnatürliches, Himmlisches Leben, von Unzerstörbarer und Ewiger Art, allumgebende Realität eines unsichtbaren Reiches der Kraft und Wahrheit und Liebe und des Lebens. Jesus brachte dieses „Leben der Fülle“, „Ströme des Lebendigen Wassers“ aus einer anderen Dimension zu den Seinen, aus einem Universum, das nicht mit menschlichen Augen und irdischen Lichtfrequenzen gesehen werden kann.
Leben in Christus geht nicht um „wie man Zusammenkünfte halten soll.“ Was Jesus mit den Herolden der Engel zur Erde brachte, könnte nie so flach und äußerlich sein wie all dieses. „Zusammenkünfte“ – in denen mehr Leute „beteiligt sein“ können – ist Jesus DAFÜR gestorben? NIE UNE NIMMER! Jesus ist nicht zur Erde gekommen, um uns eine neue Art der Zusammenkunft zu zeigen, oder wie man „Kirche hält“ oder sonst irgendeine „Bewegung“. Das ist so lahm, im Vergleich zu „Seinem Vorhaben, jetzt durch die Kirche!“ (Eph. 3.10). Er möchte den Feind öffentlich vernichten, dezimieren und demütigen – und viele viele Leben umwandeln in den Charakter und das Leben und die Weisheit und Stärke des Sohnes. Er bringt „viele Söhne zur Herrlichkeit“ – nicht nut einfach zur Rettung. Er baut Seine KIRCHE, gegen die die Pforten der Hölle nicht siegen KÖNNEN. Durch die Gnade Jesu Christi und Seine Autorität, nehmen wir unsere Söhne und Töchter und Familien und Nachbarn zurück von der Verführung und Sklaverei des satan. Leben verändern sich. Er hat uns ein total neues Reich gebracht, das wir an Seiner Seite bewohnen sollen – neue Luft atmen, mit neuen Augen sehen, und mit einem neuen Herzen fühlen und lieben. Dieser Unterschied hat einen Einfluss auf alles im Leben, einschließend „Zusammenkünfte“!
Könnt ihr sehen, dass man Mut braucht hierzu? Könnt ihr sehen, dass man Glauben und Gehorsam nötig hat? Könnt ihr sehen, dass dieses eurer Leben verändern wird, wenn ihr anfängt diese Dinge auszuleben? Ihr werdet nicht länger ans Bett gefesselt sein! Wir sind täglich ein Königreich von Priestern. Und Zusammenkünfte sind wirklich nur etwas Zusätzliches. Neunzig Prozent unseres Wachstums kommen vom gemeinsamen Leben, und zehn Prozent kommen vielleicht von Zusammenkünften. Das bedeutet, dass du aus deinem Haus raus musst und in die Häuser anderen rein musst. Du bringst ihnen Wasser, oder Essen, oder Kleider in ihr Haus. Wenn du siehst, dass sie böse sind auf ein Kind, musst du sie vielleicht beiseite nehmen um mit ihnen sprechen und mit ihnen gehen. Wenn du Hochmut in ihrem Leben siehst, tust du deinen Arm um ihre Schulter und bittest sie, keinen Hochmut zu haben. Wenn du Selbstsucht im Leben eines Bruders siehst, tust du den Arm um seine Schulter und sagst: „Bitte, sei nicht mehr selbstsüchtig.“ Wir schließen nicht einfach unsere Augen bis zur nächtens Zusammenkunft. Wir leben täglich als Priester, die das Werk Gottes tun, innerhalb der Leben von einander, und als „hundert Mütter, Brüder und Schwester.“ Dieses ist auch ein absoluter Befehl Gottes in Hebräer 3 und vielen vielen anderen Schriftstellen.
Hebräer 3:12-14: „Achtet darauf, liebe Freunde, dass keiner unter euch eine böses, ungläubiges Herz habe, das abfällt von dem lebendigen Gott. Ihr sollt einander täglich warnen, ermutigen, ermahnen und dem Nächsten beiseite sein, so lange es noch „heute“ heißt, dass nicht jemand unter euch von der Sünde betrügt und gegen Gott verstockt werde. Denn wenn wir treu bleiben bis zum Ende, Gott so tief vertrauen wie am Anfang unseres Glaubens, dann werden wir Anteil haben an allem was Christus gehört.“
Gebt acht auf was die Schrift sagt – dies ist von Gott. Der allmächtige Gott sagt dir und mir, dass wir einander täglich warnen sollen und einander helfen sollen. Wir müssen einander beiseite sein. Der Heilige Geist hat das Wort „täglich“ ausgewählt. Er hat nicht „jeden Sonntag“ gesagt. Er hat nicht „sonntags und am Mittwoch“ gesagt. Er hat nicht mal „in Zusammenkünften“ gesagt. Er hat gesagt, dass wir täglich auf der Wahrheitsebene in die Leben von einander miteinbezogen sein sollen. Wenn andere bereit sind, oder es sein könnten, und du nicht miteinbezogen bist, wegen deinem Lebensstil, oder Hochmut, oder Selbstsucht, oder Wahl der Lebenssituation, dann hat Gott gesagt, dass dein Herz härter wird, und du nicht empfinden kannst was Er empfindet. Du wirst betrügt sein und denken, dass du weißt was richtig ist, wo du es nicht weißt. Die Schrift sagt das konkret aus! Er hat nicht nur gesagt, dass wir es tun sollen. Er hat gesagt, dass wenn du es nicht tust, dass es dir großen Schaden bringen wird. Wenn ich keine Brüder habe, die täglich mit mir über mein Leben sprechen – täglich – werde ich verhärtet werden. Du magst sagen: „Aber ich lese jeden Tag meine Bibel!“ „Aber ich bete jeden Tag!“ „Meine Frau ist Christ, und ich sehe sie jeden Tag!“ Das ist nicht was Gott gesagt hat. Du kannst deine Bibel täglich lesen und täglich beten, wenn du aber nicht täglich in die Leben von einander miteinbezogen bist, wirst du mehr und mehr verhärtet und mehr und mehr verblendet werden. Gott sagt dies in Hebräer 3:12-14. Glaubst du der Bibel? Glaubst Du Gott?
Wer hat die Bibel geschrieben. Gott! Gott sagt, dass wir täglich in die Leben von einander verwickelt sein sollen. Wenn du siehst, dass ich selbstsüchtig bin, musst du zu mir kommen und sagen: „Bruder, sei nicht selbstsüchtig. Es macht Jesus traurig.“ Wenn du siehst, dass ich stolz bin, hilf mir bitte, und erinnere mich daran, dass Gott den Stolzen widersteht. Ich möchte nicht, dass Gott mir widersteht! Du musst mir helfen, weil ich es nicht immer sehen kann. Keiner kann das. „Ermahnt einander täglich, damit niemand unter euch betrügt und verstockt werde.“ Dies ist ein wichtiger Teil eures täglichen Lebens zusammen (und dem weltweit fast universal nicht gehorcht wird). Dies ist eine Schlüsselart, in der ihr Priester seid und eure Gaben gebraucht, in der ihr „ein Botschafter Christi“ seid, „als ob Gott durch euch Seinen Aufruf macht.“
Wenn ihr diese Wahrheiten, die schon immer in eurer Bibel waren, in die Praxis umsetzt, werdet ihr verblüfft sein, wie nah ihr in zwei Jahren an Jesus seid. „Ermahnt einander täglich!“ Seid „täglich“ in die Leben der Kinder der anderen und dessen Ehen und Arbeitsplätzen miteinbezogen. Geht dahin! Ihr müsst aus eurer Komfortzone heraus und dahin gehen, wenn ihr es vorher nicht getan hättet! Ja, ich meine DICH! :) Bitte, für Jesus! Spricht euch gegenseitig das Wort, „als ob von Gott“, in eure Leben hinein, in einer praktischen, liebevollen, weisen Art, jeden Tag. „Wenn ihr zusammenkommt, Brüder, hat jeder ein Wort der Anweisung, ein Lied, eine Offenbahrung.“ „Wenn einem Zweiten Offenbahrung zuteil wird, soll der Erste sich setzen.“ Im Ausleben dieser Dinge, werdet ihr vielleicht entdecken, dass einige, von denen ihr dachtet dass sie Christen sind, Jesus nicht so sehr lieben wie ihr es angenommen hattet. Ihr entdeckt vielleicht auch, dass die, von denen ihr dachtet dass sie sehr schwach sind, stärker und weiser werden als ihr es euch je vorstellen könntet. Gottes Weisen entlarven Schwindler und Fälschungen, und machen die schwachen sehr stark. Gott sei Ehre!
Diese Reichtümer sind euch anvertraut worden. Um Jesu Willen, setzt sie in die Praxis um. Ihr müsst das was ein Christ wirklich ist, definieren an dem was Jesus sagt. Ihr müsst Leitung ,und wie sie wirklich sein soll, verstehen. Lebt eure Leben täglich zusammen, ermutigt einander, erbaut einander. Helft einander zu wachsen und Jesus mehr zu lieben die ganzen Nachmittage und Abende hindurch. Kommt und versammelt euch um König Jesus.
Die Bibel ist 100% wahr, von vorne bis hinten. Es geht um Jesus und Seine Nachfolger. Dies sind Geschichten von ihren Schmerzen und wie sie in ihren Erfahrungen mit Gott lernten. Wir können bestimmt von ihren Geschichten lernen, wir können aber auch in derselben Weise wie sie lernen: dadurch dass wir Gott zusammen anschauen in unserem täglichen Leben. Auf die Art und Weise sind wir dann auch „lebendige Brief“. Alles Lesen in der Welt könnte uns nie so verändern, wie die Art des gemeinsamen erfahrenen Lebens uns verändern kann. Tiefe Dinge die wir wissen wollen gehen nie ganz tief in unsere Herzen, wenn wir sie nur vom Papier ablesen. Indem wir Dinge täglich zusammen durch arbeiten, bringt Jesus uns die tiefen Lektionen des Lebens bei, die wir nie von allen Bibelstunden in der Welt hätten lernen können, obwohl diese Wahrheiten in jeder Bibel sind. „Der Pfeiler und die Grundlage der Wahrheit ist die Ekklesia – die Kirche.“ „ Das LEBEN wurde das Licht der Menschen.“
Das Leben war nicht dazu bestimmt, dass es wie eine Grundschule ist, wo wir Ideen lernen und dann eine Liste Dinge oder an ein „Glaubensbekenntnis“ glauben. Anstatt dessen hat Gott uns dazu berufen, dass wir die gleichen Männe und Frauen Gottes werden wie die die vor uns waren – an den selben Gott verbunden wie sie es waren—zutiefst verliebt in den selben Jesus wie sie es waren. Damit wir das tun können, müssen wir nicht nur wissen was sie wussten, wir müssen auch empfinden was sie empfanden. Damit wir das empfinden was sie empfanden, muss Gott uns auf eine ähnliche Reise nehmen wie sie. Wir gehen also auf diese Reise, dadurch dass wir das Wort Gottes zusammen in unseren Leben anwenden. Wir haben auf dieser Reise Tränen in unseren Augen, mit unseren Schwachheiten und Stärken, indem wir einander lieben und einander helfen – in guten und bösen Zeiten – mit unseren Augen auf unsere Hoffnung, unseren Messias gerichtet. Wir gehen immer vorwärts und vertrauen Gott, dass Er unser Ernährer sein wird, dass Er uns helfen wird, wenn wir zusammen bleiben.
Wenn ihr Jesus liebt und in der richtigen Art baut, dann werden die Pforten der Hölle nicht mehr vorherrschen. Sünde wird zermalmt werden. Kraftlosigkeiten und Krankheiten werden geheilt werden. Sünden werden vergeben werden. Freundlichkeit wird viele zur Busse führen. Verhältnisse werden gebildet und wiederhergestellt werden, weit über unsere wunderbarsten Träume hinaus. Ihr werdet wie Sterne im Weltall scheinen, die die Güte Gottes zur Schau stellen. Und die Braut, die Gemeinde, „wird sich vorbereitet haben“ und bereit sein, wenn der Bräutigam zurückkommt!! Amen?
Gottes Absicht… JETZT!
Ich habe einmal einen Dokumentarfilm über Albert Einstein gesehen. In der Einleitung war ein Satz, der in etwa so lautete: „Gelegentlich in einer sehr, sehr, sehr langen Zeit gibt es einen Mann der das Universum durch andere Augen anschaut und der das Universum in dem er lebt verändert.“ Wir wollen euch hierzu herausfordern. Sei die Art Person, die das Weltall nicht mit natürlich Augen, sondern mit Geistlichen Augen Sieht. Sei herausgefordert, einer der Personen zu sein, von denen Hebräer 11 spricht. Sehe Gottes Vision einer Behausung Gottes durch den Geist mit immer zunehmender Herrlichkeit. Sehe ein Bild mit den Augen deines Verstandes, wie es im Brief an die Hebräer in Kapitel 11 steht, dass es die Gläubigen hatten. Sie sahen die Stadt, dessen Baumeister und Erschaffer Gott war, und deswegen waren sie mit nichts anderem zufrieden. Sie waren nicht willig zu der alten Stadt umzukehren. Sie sahen von weitem den Himmlischen Plan, und selbst wenn sie ihn nicht mit den eigenen Händen fassen konnten, und wenn sie noch nicht in der Stadt, zu der Gott sie bestimmt hatte, leben konnten, waren sie nicht bereit umzukehren. „Deswegen hat Gott sich nicht geschämt, sich ihr Gott und sie Sein Volk zu nennen.“
Dieselbe Herausforderung steht vor dir und mir. Seht euch um in der Welt in der ihr seit, in dem Universum in dem ihr seid und besonders der „Kirche“ in der ihr seid und lasst den Eifer um des Vaters Haus euch verzehren. Lasst Seinen Eifer euch in solcher Weise verzehren, dass ihr bereit wärt, alles in eurem Leben zu wagen, damit dieses in eurer Umwelt erfüllt sei. Du würdest dein Leben riskieren. Du würdest deine Familie aufs Spiel setzen (Psalm 69:8-9). Du würdest deine Arbeit aufs Spiel setzen. Du würdest irgendetwas für Gott und Seine Vorsätze aufs Spiel setzen. Das muss unser Ausgangspunkt sein. Biblisch gesprochen ist das die einzige Art Christentum die es gibt. Das ist kein beliebter Gedanke oder keine beliebte Idee, aber in Röm. 4 steht: „Die mit dem Glauben Abrahams sind die Söhne Abrahams.“
Also, egal in welcher Situation oder Kirche du dich befindest, egal wo du bist (in welchem Land oder welche Art Behausung du auch immer jetzt dein Zuhause nennst), du musst sehr, sehr Acht darauf geben, dass du nicht etwas akzeptierst, das Gott nicht akzeptiert. Akzeptiere es nicht aus Faulheit, Ignoranz des Wortes Gottes, oder aus Mangel an Vision oder Sünde in deinem persönlichen Leben, die dich so verblendet oder verunstaltet hat, dass du dich unangemessen fühlst. Erlaube es anderen, die sich mit Laodizea begnügen, nicht, dich in Lauwärme hinein zu erpressen oder erspotten.
Vielleicht hat man dir die Tatsache beibringen wollen, dass du nur ein „Laie“ bist und nichts zu bieten hast. Vielleicht denkst du, dass deine Meinung eigentlich nicht wichtig ist, weil es so viele weise und gelehrte Menschen gibt, also…“Was weißt du schon?“ Ich möchte dich nur ermutigen, dass wer immer du auch bist, du hast etwas zu bieten. Wenn du wirklich den Namen des Herren angerufen hast, und Ihn gebeten hast, die Herrschaft deines Lebens zu übernehmen, dann hast du etwas zu bieten. Wenn du Ihn gebeten hast, deine Sünden wegzuwaschen, dann hast du etwas zu bieten. Sein Begehren ist, dass vom Geringsten bis zum Größten, jedermann Ihn kennen, in Seinem Ratschlag leben und Gemeinschaft mit Ihm, dem Gotteshaupt, haben sollte, auf einer täglichen Grundlage.
Gelegentlich in einer sehr, sehr langen Weile gibt es einen Mann oder Menschen, die bereit sind das Universum in dem wir leben in Frage zu stellen und einen Unterschied in der Welt in der wir leben zu machen. Hebräer 11 handelt hierüber. Gott hat jeden von uns hierzu aufgerufen, wenn wir den Mut und die Bereitwilligkeit haben und wenn wir Gemeinschaft mit dem Haupt haben. Sich in Ihm halten wird viel Frucht davon vorweisen. Du kannst eine Person sein, die einen Unterschied in der Welt in der du bist bringt.
Ich hoffe, dass ich zumindest ein Missverständnis, das die Christliche Gesellschaft durchdrungen hat, aufgeklärt habe. Das ist, dass Christwerden das Ende der Geschichte ist. Und dann ist „Sonntags die Kirche deiner Wahl besuchen“ Instandhaltung bis Jesus wiederkommt und man dann in einem herrschaftlichen Wohnhaus an der anderen Seite des Hügels wohnen geht. Ich möchte diesen Gedanken einfach total ausrotten, weil er nicht Gottes Gedanke ist. Gott nennt dieses Konzept falsche Religion und Laodizea, und das verdirbt Ihm den Magen.
„Gottes Vorhaben ist, dass jetzt, durch die Gemeinde, die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten in den Himmlischen Welten bekannt werde…“ Epheser 3:10.
Dies ist Gottes Vorhaben JETZT. Sein Wille ist, um Seine mannigfaltige Weisheit durch die Kirche bekannt zu machen. Nicht nur durch gerettete Individuen, und nicht durch unfähige Gesellschaften von Leuten, die sich an einem bestimmten Tag der Woche Reden anhören, mit Anzug und Schlips… sondern durch das Gewebe des Lebens, durch eine Gemeinschaft Gläubiger, die „zusammengefügt und verbunden sind durch jedes unterstützendes Gelenk“, von Menschen dessen Gaben so ineinander verschlungen sind, dass sie „Glieder einer des anderen sind.“ Fest gefügt, „ein Herz, ein Sinn, eine Übereinstimmung und eine Absicht.“ Kämpft für die Vision in der Apostelgeschichte, wo Gläubige nicht habgierig über ihre Eigentümer sind, wo sie zusammen gefügt sind – „verharrend in der Lehre der Apostel, dem brechen des Brotes, Gemeinschaft, Gebet“, „täglich öffentlich und von Haus zu Haus.“ Stellt euch Gottes Volk als ein Organismus vor – vereinigt, die zusammen ein Lebensgewebe haben, gegen das die Pforten der Hölle nicht vorherrschen können. Die „auf Besuch basierte“ Religion ist in Ordnung für Hindus und Muslime, aber es ist nicht was Jesus angefangen oder angeordnet hat.
Seine Absicht ist, dass „jetzt, durch die Ekklesia“, durch ein Organismus der reell ist, nicht nur ein Haufen Menschen, die etwas besuchen, sondern Leben die ineinander verschlungen sind – „sich gegenseitig Ihre Sünden bekennend“, „gegenseitig die Lasten tragend“ und „einander liebend“. Das ist die Lebensart, die von Menschen gesehen werden kann. Dies ist die Lebensart, von der Jesus sprach als Er sagte, dass „durch eure Liebe für einander“ „alle Menschen wissen werden“, dass dieses vom Himmel ist (Joh.13). Er hat gesagt, dass dieses „die Mächte und Gewalten erniedrigen würde.“ Gottes Vorhaben ist um jetzt „durch die Kirche“ satan und alle Fürstentümer und Mächte öffentlich zu demütigen. Und Sein Vorhaben, laut der Schrift, ist um „JETZT“, durch die Gemeinde Seine Feinde zum Schemel zu machen – nicht nur bei Seinem zweiten Kommen und dem Ewigen, endgültigen Königreich, dem vollendetem Werk Gottes, sondern JETZT.
Und natürlich sprechen wir hier nicht von einer Utopie. Wir sprechen hier nicht von sozialem Engagement, weder von dem was nach dem Tausend Jährigem Reich passiert, weder von Dominionistischer Theologie. Keine Macht zur Schau stellen, sondern ein Kreuz… Wir sprechen hier von Leuten die ein Leben zusammen ausdrücken, in der gleichen Weise wie Jesus Sein Leben ausdrückte, als König aller Könige. Er wurde als außereheliches Kind in einem Stall geboren, ritt auf einem geliehenen Esel und hatte eigentlich keine Eigentümer – Keine Macht, keine Ausbildung, keine politische Seifenoper, keine „Gestalt und keine Pracht die uns gefallen hätte.“ Wir sprechen hier von auf der einfachsten Ebene Liebhaber der Menschen zu sein, die in ihr Herz hinein sehen können und sie zum Kreuz bringen können. Wir sprechen hier davon, um Leuten das Skandal Seiner Existenz und Seines Lebens zu zeigen, und sie dazu aufzurufen Fischer von Menschen zu werden. Um Teil Seines Hauses zu werden, Seiner „Behausung“. Um lebendige Steine zu werden. Einst „Nicht-mein-Volk, dann aber mein Volk.“ Das ist Gottes Herz.
Nehme Jesus von Nazareth auf, mit einem Königreich „nicht von dieser Welt“, nicht als ein Eroberer von Rom oder in welchem Land auch immer wir wohnen, oder vom „Kirchen“-System. Nehme Ihn einfach als den Schreinerkönig an, der liebte, vergab, und Sein Leben niederlegte… und der bereit war die Tische im Tempel umzuwerfen und eine Peitsche zu machen wo nötig, Seines Vaters und Seines Vaters Hauses zur Liebe.
Jesus war bereit das Universum in dem Er lebte in Frage zu stellen und es dadurch zu Verändern, und Er hat uns dazu aufgerufen auch solche Menschen zu sein. Dies ist keine Informationsübergabe. Dies ist ein Aufruf zur Heiligkeit und Hingabe an Gottes Absichten, und ein Aufruf Seinen Weitblick in unseren Herzen und Leben zu erhöhen. Geht auf eure Knie und betet. Dies ist ein Aufruf, nicht nur um das Universum der sichtbaren Welt zu verändern, sondern um auch das Universum der unsichtbaren Welt zu verändern. „Gottes Vorhaben ist dass jetzt, durch die Kirche, die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten in den Himmlischen Welten bekannt werde“ und allen Leuten…
Also, lasst die brennende Kohle eure Lippen und Herzen reinigen, schaut auf Gott und ruft, “Hier bin ich, sende mich!“
1/9/2007